Valerie Fritsch: Winters Garten

»Zu lieben ist die einzig angemessene Art zu existieren«

Dieses Buch ist eine kleine Sensation. Es erzählt so wenig und gleichzeitig so viel. Was geschieht, lässt sich in wenigen Sätzen wiedergeben; es wäre wohlgemerkt keine Zusammenfassung, sondern eine vollständige Nacherzählung. Und doch geht es um nichts weniger als um das Ende der Menschheit und darum, was die Liebe ausrichten kann, wenn alles um uns herum aus den Fugen gerät. Das klingt pathetisch, und genau das ist Winters Garten, der zweite Roman der österreichischen Autorin Valerie Fritsch, auch. Aber auf eine Weise, die den Leser staunen lässt.

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