#netzrundschau 07/2016

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# das feuilleton, die blogger und die demokratisierung der literaturkritik

Es ist mal wieder so weit, die Debatte um die Zukunft der Literaturkritik und das Selbstverständnis der Blogger ist in eine neue Runde gegangen. Auslöser war eine Glosse von Marc Reichwein in der Welt über Tobi, den Betreiber der Seite Lesestunden, der sehr viel Mühe und Zeit dafür aufwendet, die Blogsphäre in Statistiken und Grafiken greifbar zu machen, zuletzt anhand ihrer Lesegewohnheiten. Es folgte ein Aufschrei quer durch die Szene, samt passendem Hashtag: #ThePowerofBlogs, ins Leben gerufen von Pinkfisch Sarah; auch beim novelero und im buchrevier gab es indirekte Repliken auf Reichweins Artikel.

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#netzrundschau 01/2016

# willkommen!

Meine letzte #netzrundschau ist schon etwas länger her, der monatliche Platz dafür kam stattdessen einer anderen Sache zu, dem von mir mitherausgegebenen E-Book Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge, das Anfang Dezember bei mikrotext erschienen ist und sich großer Resonanz erfreute. Eine Art Ritterschlag war eine Besprechung in der Printausgabe der FAZ, wo Elke Heinemann die Anthologie gemeinsam mit Simon Hadlers Analyse Die Angst vor dem »Ansturm« (Hanser Box) als »E-Books zur großen Krise der Zeit« empfahl. Zudem durfte ich dem Journal Frankfurt von dem Projekt erzählen, und das Portal Bookster Frankfurt nahm es zum Anlass, mich zu porträtieren – als erste Literaturbloggerin in der Reihe.

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Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge

Statt des üblichen Monatsrückblicks gibt es an dieser Stelle einen Hinweis in eigener Sache. Vielen von euch dürfte die Spendenaktion Blogger für Flüchtlinge ein Begriff sein, die Ende August von Paul Huizing, Nico Lumma, Karla Paul und Stevan Paul ins Leben gerufen wurde und die inzwischen über 130.000 Euro für die Flüchtlingshilfe eingebracht hat. Das Schöne daran ist nicht nur die überwältigende Resonanz, sondern auch die Fülle an erhellenden und bewegenden Texten, die im vergangenen Vierteljahr entstanden sind und mit dem Hashtag #bloggerfuerfluechtlinge verbreitet wurden. Warum nicht die Solidarität all dieser Menschen mittels eines E-Books sichtbar machen, fragte ich deshalb auf Twitter. Ebendieses E-Book erblickt heute, gut drei Monate später, das Licht der Welt.

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