10 beste Indiebooks

Unter dem Hashtag #wereadindie wollen wir, das Team vom gleichnamigen Gemeinschaftsblog, Leserinnen und Leser dazu anregen, von ihren liebsten Büchern aus unabhängigen Verlagen zu erzählen. Freilich braucht es dazu keinen Anlass, es lohnt immer, über besondere Literatur zu reden, andere mit der eigenen Begeisterung anzustecken und sich wiederum anstecken zu lassen – wir Indie-Bloggerinnen und -Blogger tun das seit dreieinhalb Jahren unablässig. Und dennoch gibt es nun einen aktuellen Anlass: Im Frühjahr dieses Jahres hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die jährlichen Ausschüttungen der VG Wort zu Unrecht auch an die Verlage gingen, sie seien lediglich Verwerter, keine Urheber; jetzt wurden die Rückzahlungsaufforderungen verschickt (mehr dazu hier). Kleinverlage trifft dies besonders hart, einigen droht gar die Insolvenz.

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Im Gespräch mit Stefan Weidle

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»Literatur sollte ein Mittel gegen Barbarei sein.«

In der Reihe »SeitenBlicke« führe ich in unregelmäßigen Abständen Gespräche mit Literaturschaffenden aller Art – Autoren, Verlegern, Buchhändlern, Veranstaltern, Bloggern und anderen enthusiastischen Büchermenschen. Wir unterhalten uns über ihre Werdegänge, über das Lesen und Schreiben im Zeitalter der Digitalisierung und darüber, was Literatur kann und möglicherweise sogar muss. Heute kommt Stefan Weidle zu Wort, Verleger des Weidle Verlags. Alle bisherigen Gespräche dieser Reihe können hier nachgelesen werden.

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Carl Nixon: Settlers Creek

Nixon - Settlers Creek (c)

»… und er spürt, wie seine Welt erzittert und ins Rutschen gerät«

Anstelle eines klassischen Titelblattes eröffnen fünf doppelseitige Fotos von Lisa Bach das Buch; an ihren oberen Rändern sind die üblichen Angaben – Autor, Titel, Übersetzer und Verlag – und zum Schluss die Widmung vermerkt. Dass der Weidle Verlag großen Wert auf die Ausstattung seiner Bücher legt, darauf, dass jede Geschichte in ein angemessenes Gewand gekleidet wird, ist an Details wie diesen zu erkennen. Noch bevor man das erste Wort gelesen hat, ist man schon drin in der Romanwelt: Im Fall von Carl Nixons Settlers Creek sind es die Küsten- und Gebirgslandschaften Neuseelands, mal friedlich wie auf den erwähnten Bildern im Innern des Buches, mal unheilvoll wie auf Stephanie Nixons Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Umschlag und Einband zieren.

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