Lesungen II/2016

Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt, sind Rückblicke naheliegend. Auch ich blicke zurück – allerdings nicht auf meine literarischen, musikalischen und filmischen Highlights 2016 (das folgt noch), sondern auf die Lesungen, die ich in den vergangenen Monaten besucht habe. Für gewöhnlich teile ich meine Eindrücke auf Facebook, eine Zusammenfassung gibt es in unregelmäßigen Abständen hier im Blog: Den Anfang machten vier Veranstaltungen im Frühjahr, nun folgen sechs hinreißende Herbst-Happenings. Und da am Jahresende nicht nur Rückblicke, sondern auch Vorschauen verlockend sind, kann ich an dieser Stelle schon verraten, dass ich mich 2017 unter anderem auf Lesungen mit Katharina Winkler, Isabelle Lehn, Shida Bazyar, Roman Ehrlich, Zsuzsa Bánk und Paul Auster freue.

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Acht Betrachtungen II

Gorschlüter & Hückstädt - Acht Betrachtungen (c)

8 Autoren, 8 Kunstwerke

Frankfurt ist reich an erstklassigen Literaturorten und literarischen Happenings, es gibt Tage, da weiß ich vor lauter Auswahl gar nicht, wohin, und bleib stattdessen daheim auf dem Sofa, auch das quasi ein Ort der Literatur. Meistens gehe ich aber doch raus und gucke mir all die schönen Sachen an, die hier passieren: Eine der schönsten ist die Reihe »Acht Betrachtungen«, eine Kooperation des hiesigen Literaturhauses und des Museums für Moderne Kunst, die 2013 Premiere feierte und dieses Jahr in die zweite Runde gegangen ist. Acht Autoren schreiben über je ein Kunstwerk: Die Texte werden bei vier Doppellesungen im Museum und einer Abschlussveranstaltung im Literaturhaus präsentiert, eine liebevoll gestaltete Anthologie gibt’s obendrauf.

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#netzrundschau 01/2016

# willkommen!

Meine letzte #netzrundschau ist schon etwas länger her, der monatliche Platz dafür kam stattdessen einer anderen Sache zu, dem von mir mitherausgegebenen E-Book Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge, das Anfang Dezember bei mikrotext erschienen ist und sich großer Resonanz erfreute. Eine Art Ritterschlag war eine Besprechung in der Printausgabe der FAZ, wo Elke Heinemann die Anthologie gemeinsam mit Simon Hadlers Analyse Die Angst vor dem »Ansturm« (Hanser Box) als »E-Books zur großen Krise der Zeit« empfahl. Zudem durfte ich dem Journal Frankfurt von dem Projekt erzählen, und das Portal Bookster Frankfurt nahm es zum Anlass, mich zu porträtieren – als erste Literaturbloggerin in der Reihe.

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Tilman Rammstedt: Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters

Tilman Rammstedt - Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters (c)

»Das ist Literatur, wie sie im Buche steht«

Sehr geehrter Herr Rammstedt,
wie geht es Ihnen?
Ich kann mir vorstellen, dass Sie zurzeit allerhand zu tun haben (Vorsätze fürs neue Jahr umsetzen, Lesungstermine wahrnehmen, erste Ideen für den nächsten Roman festhalten). Dennoch möchte ich Sie bitten, mir für ein kurzes Gespräch zu Ihrem aktuellen Roman Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters zur Verfügung zu stehen. Gerne komme ich Sie in Berlin besuchen, ich halte mich ohnehin regelmäßig dort auf.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht.
Mit besten Grüßen,
caterina

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Tilman Rammstedt: Der Kaiser von China

Tilman Rammstedt - Der Kaiser von China (c)

»Viele Grüße aus dem Westerwald Schanghai«

Wer meiner Facebook-Seite folgt, wird bemerkt haben, dass Tilman Rammstedt derzeit sehr präsent ist in meinem Leben als Leserin. Der Autor war mir bis vor kurzem kein Begriff, nun habe ich gleich zwei seiner Bücher gelesen: zunächst Der Kaiser von China (2008), den mir eine Freundin in die Hand drückte, und wenige Tage später sein neuestes Werk, Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters, weil ich zufällig in der Stadt war, als Rammstedt Ende November im Roten Salon der Berliner Volksbühne daraus las, und ich nicht umhinkam, es mir auf der Stelle zu kaufen. Auch seine ersten beiden Romane, Erledigungen vor der Feier (2003) und Wir bleiben in der Nähe (2005), wurden sogleich angeschafft, denn eines steht fest: Tilman Rammstedt ist für mich eine der großen literarischen Entdeckungen des vergangenen Jahres.

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