Lesungen II/2017

2017 neigt sich dem Ende zu und damit ein weiteres Jahr voller Veranstaltungen rund um die schöne Literatur. Ich gebe zu, anders als in der ersten Jahreshälfte war ich nach der Sommerpause etwas nachlässig, ließ mich nur bei einer Handvoll Lesungen blicken und hatte noch seltener den Fotoapparat dabei. Während ihr hier also meine kümmerlichen Impressionen zu sehen bekommt, gelobe ich Besserung für 2018 – Veranstaltungen mit Joshua Cohen und Szczepan Twardoch, Sonja Heiss und Juliana Kálnay sind bereits notiert.

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Nino Haratischwili: Das achte Leben (Für Brilka)

Nino Haratischwili - Das achte Leben (Frankfurter Verlagsanstalt)

»Wann hatten sie alle diese Fähigkeit verloren? Die Fähigkeit zum Glücklichsein«

Trotz starken Regens, der jede Hoffnung auf einen gemütlichen Spätsommer vernichtete, ließen es sich die kulturbeflissenen Städter am vergangenen Dienstag nicht nehmen, einer jener »Frankfurter Premieren« beizuwohnen, die in regelmäßigen Abständen in der Historischen Villa Metzler am Mainufer zelebriert werden. So viele waren es gar, dass nicht alle in den – zugegebenermaßen überschaubaren, dafür aber nicht minder stattlichen – Saal passten und manche sich im Türrahmen drängten, um der Veranstaltung zu lauschen. Gemeinsam mit ihrem Verleger Joachim Unseld von der Frankfurter Verlagsanstalt stellte die Autorin Nino Haratischwili an diesem Abend ihren dritten Roman Das achte Leben (Für Brilka) vor, der bereits vor Erscheinen für Aufsehen erregte – insbesondere durch seine Nicht-Nominierung für den Deutschen Buchpreis, was in der Presse wie im Buchhandel für Empörung sorgte.

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Nino Haratischwili und ihr neuer Roman »Das achte Leben«

»Ein Teppich ist eine Geschichte.
In ihr verbergen sich wiederum unzählige andere Geschichten«

Knapp zwei Monate ist es schon her, dass die Bücherliebhaberin vom glasperlenspiel13 und ich in der Frankfurter Verlagsanstalt zu Besuch waren (hier berichtet meine Bloggerkollegin darüber). Es gab Kaffee, Kekse, Weintrauben – und einen Überraschungsgast: Nino Haratischwili, die gemeinsam mit dem Verleger Joachim Unseld den Raum betrat, unter dessen Arm ein stattlicher Stapel Papier. Es handelte sich um den neuen Roman der Autorin, Das achte Leben (Für Brilka), der im Herbst erscheinen wird. Fast tausend Seiten, rief der Verleger und zeigte uns gleich mehrmals, an welcher Stelle er im Lektorat schon angelangt war, nicht ohne Stolz, vor allem aber mit aufrichtiger Begeisterung für das Werk. Und ich glaubte ihm sofort, hatte mich doch schon Haratischwilis letzter Roman, Mein sanfter Zwilling, vollkommen eingenommen. Wenn man mich nach meinem Lieblingsbuch aus einem Indie-Verlag fragt, dann nenne ich noch heute dieses.

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