Eine Ohrfeige, Idiotie und Unrecht

Ein Roman, der derzeit in aller Munde ist. Eine Essaysammlung, die im vergangenen Jahr einige Preise gewann. Und ein Klassiker der deutschen Literatur, der an Aktualität nicht eingebüßt hat. An drei Abenden führte das Mannheimer Fest lesen.hören an drei verschiedene Orte – im geografischen wie im übertragenen Sinne: Einmal ging es in die hiesige Universität, ein anderes Mal in einen exklusiven Business Club auf dem Hafengelände, und selbst die Halle der Alten Feuerwache, Hauptaustragungsort des Festivals, sah anders aus als sonst. Darüber hinaus nahmen die drei Veranstaltungen das Publikum aber auch in ganz unterschiedliche literarische Welten mit, öffneten ganz unterschiedliche Denkräume.

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»Für Mannheim weinst du zweimal«

Mehrdad Zaeri - Alle Wege führen nach Mannheim© Mehrdad Zaeri

Ein Literaturfest im weiteren Sinne sei lesen.hören, das hatte Roger Willemsen am Eröffnungsabend angekündigt. Keine gewöhnlichen Lesungen werde es geben, das sei etwas für »Erloschene«, sondern lebendige Veranstaltungen, bei denen sich Inhalte und Künste verschiedenster Art ineinander verschränken. Auf kaum einen anderen Abend in diesen zwei Wochen mag das so sehr zutreffen wie auf den gestrigen, der unter dem Motto »Alle Wege führen nach Mannheim« stand. Vier Flüchtlinge, die in dieser Stadt nicht nur gelandet, sondern auch angekommen sind, erzählten – auf die sensiblen Fragen der Germanistin, Politologin und Sachbuchautorin Katja Kraus hin – ihre Geschichten, eingerahmt von einem Gespräch mit dem österreichischen Romancier Josef Haslinger, dem Präsidenten des deutschen Zentrums des Schriftstellerverbandes PEN.

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