Scharfe Stellen und die Bücher meines Lebens

Vorüber ist sie, die zehnte Ausgabe des immer wieder schönen und vielseitigen Literaturfests lesen.hören in der Alten Feuerwache Mannheim. Am Sonntagvormittag habe ich die Tür des Turmzimmers, das ich nun das dritte Jahr in Folge bewohnte, hinter mir geschlossen, ein letztes Mal die Mannheimer Quadrate durchquert und den Zug nach Frankfurt genommen. Zehn Veranstaltungen liegen hinter mir, sechzehn beinhaltete das Programm insgesamt. Den Abschluss bildeten Freitagnacht eine höchst vergnügliche Lesung, in der es schmutzig zuging, und am Samstagabend eine weitere Ausgabe des Formats »Die Bücher meines Lebens«, in dem ganz unterschiedliche Menschen ins Schwärmen geraten.

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Shaun Usher: Letters of Note. Briefe, die die Welt bedeuten

»Ich liebe brüchige, spröde, knisternde Worte.«

Wuchtig ist dieses Buch, mit seinen 20 x 28 cm und gut vierhundert Seiten liegt es schwer in den Händen: Letters of Note. Briefe, die die Welt bedeuten, herausgegeben von Shaun Usher. Im November ist es im Heyne Verlag erschienen, verschiedene Schriftsteller und Übersetzer haben die Briefe ins Deutsche übertragen, darunter Ulrike Draesner, Timur Vermes und Zoë Beck (analog dazu wurde das Hörbuch von unterschiedlichen Sprechern, u.a. Lars Eidinger und Anna Thalbach, eingelesen). Dieser äußerlich wie inhaltlich imposanten Sammlung wird nun ein Abend in der Alten Feuerwache Mannheim gewidmet: Die Schauspieler Marion Mainka und Richy Müller lesen ausgewählte Briefe vor, durch die Veranstaltung führt Radio- und Fernsehmoderator Jörg Thadeusz.

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