Leipziger Buchmesse 2017

Die Buchmessen in Frankfurt und Leipzig sind Pflichtprogramm für mich. Nun mag sich manch einer wundern, dass er mich nie bei den Bloggerevents sichtet: Richtig, dort trifft man mich bedauerlicherweise selten an, stattdessen schlüpfe ich in meine Rolle als Literaturagentin und eile durch die Hallen, rede auf Lektoren ein, begleite Autoren. Bis tief in die Nacht schufte ich, smalltalke und netzwerke auf Lesungen, Empfängen, Feten – ein Knochenjob. Zu top secret und obendrein öde, um hier davon zu erzählen. Erwähnt werden sollen an dieser Stelle lediglich das charmante Speed-Dating der Elisabeth Ruge Agentur u.a. mit Julia Wolf, Hendrik Otremba und Alina Herbing sowie der schöne Pendragon-Krimiabend mit Willi Achten und Gudrun Lerchbaum. Außerdem sollen die Jungen Verlage am Freitag eine famose Party im Westwerk veranstaltet haben, doch ich erinnere mich an nichts.

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#netzrundschau 03/2016

büchergilde magazin

# feuilleton vs. blogs?

Die Debatte um die Bedeutung von Blogs für die Literaturkritik ist nicht totzukriegen, und das ist auch gut so, denn wir Blogger können sie wieder und wieder zum Anlass nehmen, unser eigenes Tun zu hinterfragen, uns weiterzuentwickeln und so unseren Platz zu finden. Dass Blogs inzwischen eine ernst zu nehmende Instanz sind, dringt zu immer mehr Lesern durch – auch dank der traditionellen Medien, die sich verstärkt des Phänomens annehmen. Um die Leipziger Buchmesse herum gab es gleich mehrere Berichte: im Freitag (ein ABC von Journalist und Blogger Jan Drees), in der Frankfurter Rundschau, im Focus sowie im Magazin der Büchergilde. Die Artikel bieten in der Regel einen Überblick über die Szene, einigermaßen ausgewogen, manchmal durchaus auch kritisch, in keinem Fall aber so pauschalisierend und hämisch wie noch einen Monat zuvor in der Zeit.

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