Lesungen II/2017

2017 neigt sich dem Ende zu und damit ein weiteres Jahr voller Veranstaltungen rund um die schöne Literatur. Ich gebe zu, anders als in der ersten Jahreshälfte war ich nach der Sommerpause etwas nachlässig, ließ mich nur bei einer Handvoll Lesungen blicken und hatte noch seltener den Fotoapparat dabei. Während ihr hier also meine kümmerlichen Impressionen zu sehen bekommt, gelobe ich Besserung für 2018 – Veranstaltungen mit Joshua Cohen und Szczepan Twardoch, Sonja Heiss und Juliana Kálnay sind bereits notiert.

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»Immer ist alles schön«

Vier Bücher, vier brüchige Kindheiten

Ich bin versucht zu sagen, es ist Zufall, dass ich zuletzt gleich mehrere Romane gelesen habe, die von der Kindheit handeln und davon, wie sie in uns nachwirkt. Aber vielleicht stimmt das gar nicht, vielleicht ist es kein Zufall, sondern ganz und gar zwingend. Vielleicht ist die Kindheit ein magischer Ort, der uns in seinem Bann hält und immer wieder zurückholt, mehr als jeder andere Ort; mit ihr hat es schließlich begonnen, aus ihr ist alles Weitere entstanden. Wir erinnern uns und erzählen einander davon, wir suchen uns in den Erzählungen der anderen, spiegeln uns darin oder grenzen uns davon ab. Darum greifen wir fortwährend zu diesen Geschichten: um uns unserer eigenen Geschichte zu vergewissern.

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