Jonathan Lethem: Die Festung der Einsamkeit

Jonathan Lethem - The Fortress of Solitude (c)

Der überwältigende und zugleich zerstörerische Mythos der Kindheit

Es gibt in der zeitgenössischen amerikanischen Literaturszene drei vergleichbar erfolgreiche Autoren namens Jonathan, die ich – über ihren gemeinsamen Vornamen, ihre Nationalität und ihren Ruhm hinaus – deshalb miteinander verbinde, da ihre Anfang dieses Jahrhunderts erschienenen Romane allesamt zerrüttete, von Leerstellen und Verdrängungen gezeichnete Familienverhältnisse schildern, und sie tun dies – wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise – mit einer ungeheuren Sprachgewalt: Jonathan Franzen (The Corrections, 2001), Jonathan Safran Foer (Everything Is Illuminated, 2002, und Extremely Loud & Incredibly Close, 2005) und Jonathan Lethem (The Fortress of Solitude, 2003).

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