Ungläubiges Staunen. Ein Abend mit Navid Kermani

»In Zeiten wie diesen«, heißt es im Programmheft des Mannheimer Literaturfests lesen.hören, »entwickelt man ein feines Gehör für falsche Töne. Es wächst die Sehnsucht nach den Mutigen, die persönlich zu werden wagen, und nach aufrichtigen Erzählungen und echten Erfahrungen.« Ebendiese Persönlichkeiten und ebendiese Literatur in die Alte Feuerwache Mannheim zu holen, das ist das Anliegen der Festivalmacher. Und so ist es nur folgerichtig, dass dies diesjährige Ausgabe vom Schriftsteller und Essayisten Navid Kermani eröffnet wird, der jüngst den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt.

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Zweimal Afrika: Charlotte Wiedemann und Rainer Merkel

Zweimal war das Mannheimer Literaturfestival lesen.hören in dieser Woche politisch: Am Dienstag erzählte die Reporterin Ronja von Wurmb-Seibel Geschichten aus dem Alltag in Afghanistan, nachzulesen in dem gerade veröffentlichten Buch Ausgerechnet Kabul (DVA). Am gestrigen Abend kamen hingegen die Journalistin Charlotte Wiedemann und der Schriftsteller Rainer Merkel zu einem Gespräch über Afrika zusammen. Wiedemanns Reportagen und Essays erscheinen unter anderem in der Zeit, in Geo und Le Monde Diplomatique, ihr Buch Mali oder das Ringen um Würde. Meine Reise in einem verwundeten Land ist im vergangenen Herbst bei Pantheon herausgekommen. Merkel lebte 2011 ein Jahr lang in Liberia, wo er ein psychiatrisches Krankenhaus leitete, nun ist er für eine Woche dorthin zurückgekehrt und hat seine Erfahrungen in dem E-Book Go Ebola Go (Fischer) festgehalten.

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