Fatma Aydemir: Ellbogen

»Überall nur Ellbogen von denen, die stärker sind als wir.«

Wütende junge Menschen, die angeödet sind von ihrem vorgefertigten Leben und gewaltsam dagegen aufbegehren: In den letzten Monaten habe ich gleich mehrere Romane über sie gelesen, allesamt Debüts. Stephan Reichs Wenn’s brennt war das, Johannes Ehrmanns Großer Bruder Zorn und Philipp Winklers Hool. Es geht einiges zu Bruch in diesen Geschichten, und Figuren wie Leser kommen am Ende reichlich lädiert aus ihnen heraus. Jetzt legt die taz-Redakteurin Fatma Aydemir mit ihrem Debüt Ellbogen ein weiteres Buch vor, das von Haltlosigkeit, Verzweiflung und rauschhafter Gewalt erzählt, diesmal jedoch aus weiblicher Perspektive.

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