Hinter den Kulissen des Deutschen Buchpreises

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Noch knapp zwei Wochen, dann wird die Longlist des Deutschen Buchpreises 2016 bekannt gegeben. Die Buchpreisblogger sind bereits in den Startlöchern, ab dem 23. August werden sie die zwanzig nominierten Romane lesen und diskutieren. Als Redakteurin der Facebook-Seite halte ich die Fäden des Projekts zusammen – und nutze die Wartezeit, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Was hat es eigentlich mit dem Deutschen Buchpreis auf sich? Wer sind die Köpfe dahinter und was tun sie das ganze Jahr über? Antworten auf diese und weitere Fragen geben mir Birte Hansen-Kohlmorgen und Gunvor Schmidt, die im Referat für Literatur- und Leseförderung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels arbeiten und dort gemeinsam mit einer Handvoll Kolleg*innen den Buchpreis koordinieren.

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#netzrundschau 07/2016

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# das feuilleton, die blogger und die demokratisierung der literaturkritik

Es ist mal wieder so weit, die Debatte um die Zukunft der Literaturkritik und das Selbstverständnis der Blogger ist in eine neue Runde gegangen. Auslöser war eine Glosse von Marc Reichwein in der Welt über Tobi, den Betreiber der Seite Lesestunden, der sehr viel Mühe und Zeit dafür aufwendet, die Blogsphäre in Statistiken und Grafiken greifbar zu machen, zuletzt anhand ihrer Lesegewohnheiten. Es folgte ein Aufschrei quer durch die Szene, samt passendem Hashtag: #ThePowerofBlogs, ins Leben gerufen von Pinkfisch Sarah; auch beim novelero und im buchrevier gab es indirekte Repliken auf Reichweins Artikel.

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#netzrundschau 09/2015

# bloggerfuerfluechtlinge

Die Spendenaktion »Blogger für Flüchtlinge«, ins Leben gerufen vor gut einem Monat von Paul Huizing, Karla Paul, Nico Lumma und Stevan Paul, zieht immer größere Kreise. Demnächst soll die 150.000-Euro-Grenze geknackt werden, und dafür haben sich die Initiatoren etwas Neues überlegt: einen bundesweiten virtuellen Flohmarkt, der an diesem Samstag, dem Tag der Deutschen Einheit, stattfinden soll. Macht mit, seid kreativ und erzählt anderen davon.

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#netzrundschau 08/2015

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Eines der großen Themen dieses Monats ist die Spendenaktion »Blogger für Flüchtlinge«, die von den vier Bloggern und Medienprofis Paul Huizing, Karla Paul, Nico Lumma und Stevan Paul am 21. August ins Leben gerufen wurde. Ziel war es ursprünglich, viertausend Euro für die Bürgerinitiative »Moabit hilft« zu sammeln, die derzeit die ehrenamtliche Hilfe an der Zentralen Asylaufnahmestelle am LAGeSo Berlin koordiniert. Doch die Aktion schlug ungeahnte Wellen: Unzählige Blogger und Nicht-Blogger haben sich beteiligt und darüber berichtet, mittlerweile sind über 85.000 Euro zusammengekommen, die an verschiedene Hilfsorganisationen und -projekte weitergeleitet werden, und das Ziel wird noch immer fast täglich nach oben korrigiert – »Wir fangen gerade erst an«, schreibt Paul Huizing. Auf betterplace.org kann weiterhin gespendet werden, außerdem wurden eigens eine Webseite und ein Twitter-Account eingerichtet, um die Unterstützer auf dem Laufenden zu halten. PS: Der Header und andere Logos stehen auf Tollabea.de zum Download zur Verfügung.

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Im Gespräch mit Claudia Kramatschek

»Ich habe es teilweise wie einen Rausch erlebt«

In knapp einer Woche wird die Longlist des Deutschen Buchpreises bekannt gegeben, die Buchpreisblogger laufen sich allmählich warm und diskutieren bereits über mögliche Kandidaten. Bevor jedoch der große Rummel um die Nominierten losgeht, wage ich einen Blick hinter die Kulissen, indem ich mich mit der Sprecherin der diesjährigen Jury, der freien Literaturkritikerin Claudia Kramatschek, unterhalte. Gemeinsam mit ihren Kollegen, dem Intendanten Markus Hinterhäuser, den Buchhändlern Rolf Keussen und Ursula Kloke sowie den Kritikern Ulrike Sárkány, Christopher Schmidt und Bettina Schulte, hat sie just in diesen Tagen entschieden, welche Romane auf der Longlist stehen, und damit gewissermaßen auch, worüber die literarisch interessierte Öffentlichkeit in den kommenden Monaten reden wird. Ein Gespräch über Erwartungen, den Umgang mit Kritik und über das Lesen nach dem Buchpreis.

© Christoph Paulsen/studioline© Christoph Paulsen/studioline

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#netzrundschau 06/2015

# die buchpreisblogger

Den Junirückblick beginne ich mit einer Notiz in eigener Sache: Vor wenigen Tagen ist der Startschuss zum Projekt »Die Buchpreisblogger« gefallen. Eine Gruppe von sieben Literaturbloggern – analog zur siebenköpfigen Jury – liest die Longlist des Deutschen Buchpreises, die am 19. August bekannt gegeben wird, begleitet den Auswahlprozess kritisch und stößt Diskussionen an. Die teilnehmenden Blogs sind buchrevierBuzzaldrins BücherKaffeehaussitzer, Klappentexterin, lustauflesen.de, masuko13 und Sätze&Schätze. Was ich damit zu tun habe? Ich bin wie schon im vergangenen Jahr die Facebook-Redakteurin des Buchpreises, koordiniere als solche das Projekt und werde selbst einige Hintergrundberichte beitragen. Meine sieben MitstreiterInnen und ich freuen uns auf den Austausch mit allen Interessierten!

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Die Buchpreisblogger

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Noch gut sieben Wochen, dann wird die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 bekannt gegeben – und sieben Literaturblogger nehmen sie unter die Lupe. Es ist bereits das dritte Mal, dass Blogger den Buchpreis begleiten, ins Leben gerufen wurde die Aktion 2013 von Mara Giese. »Die Buchpreisblogger«, so der Titel der diesjährigen Initiative, lesen die zwanzig Bücher der Longlist und stellen sie zur Diskussion, darüber hinaus bieten sie Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Artikel auf der Facebook-Seite des Buchpreises, die ich wie schon im vergangenen Jahr redaktionell betreue.

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