Stephan Thome: Grenzgang

Stephan Thome - Grenzgang (c)

»Gerade an Grenzgang wusste niemand, wo die Grenze eigentlich verlief«

In ein paar Wochen erscheint Stephan Thomes zweiter Roman Fliehkräfte bei Suhrkamp, und wer weiß, vielleicht reicht es diesmal für den Deutschen Buchpreis – was, wie ich glaube, nicht unwahrscheinlich ist, denn es handelt sich (so viel vorab) schlichtweg um große Literatur. Mit Grenzgang hat es Thome 2009 immerhin auf die Shortlist geschafft, außerdem erhielt er den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, ganz zu schweigen von dem beachtlichen Erfolg bei Kritik und Leserschaft. Zu Recht, schließlich ist dieser Provinzroman über zwei Menschen, deren Lebensentwürfe sich mit einem Mal als hinfällig erweisen, klug konstruiert und sprachlich ungemein präzise, tiefgründig und auf subtile Weise witzig.

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