#netzrundschau 06/2016

#tddl16

Klagenfurt allerorten! Gefühlt meine komplette Timelime befindet sich derzeit am Wörthersee bei den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur, nur ich nicht. Ich gucke nicht einmal aus der Ferne zu und gelesen habe ich bislang auch noch nichts, mit Ausnahme natürlich von Twitter, was ja sowieso immer viel unterhaltsamer ist als die Beiträge selbst. Dabei können sich die Autoren, die beim diesjährigen Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis antreten, wirklich sehen lassen – auf meiner Leseliste stehen bereits die Debüts von Isabelle Lehn, Sascha Macht und Jan Snela, die allesamt 2016 erschienen sind bzw. noch erscheinen. Eine intensivere Auseinandersetzung mit den TDDL findet zum Beispiel im Magazin tell statt, wo Samuel Hamen anhand der Videoporträts der Autoren launige Prognosen über ihre Performances und die anschließenden Jurydiskussionen wagt.

# lektüren

Aber auch jenseits von Klagenfurt wird natürlich viel gelesen und übers Gelesene diskutiert, in den verschiedensten Formaten. So hat der Kaffeehaussitzer ein Leseprojekt zum Spanischen Bürgerkrieg gestartet (all seine anderen Projekte sind hier aufgeführt), Jan von Lesen mit Links stellt vier Bücher über Musik vor, Tobias vom buchrevier hat einen Abschiedsbrief an John Irving verfasst, und während Mariki vom Bücherwurmloch ab sofort auch fürs Print schreibt, hat Jochen von lustauflesen.de die elektronische Lektüre für sich entdeckt. Die Menschen hinter den Büchern stehen ebenfalls im Fokus: Stefan Mesch unterhält sich mit der Autorin Isabel Bogdan, die Verleger von homunculus sowie von der edition.fotoTAPETA kommen beim novelero resp. bei Muromez zu Wort, und Tilman von 54books porträtiert die Hamburger Buchhandlung Felix Jud.

#warumichlese & #werschreibtwo

Die Menschen, die die Blogger am meisten unter die Lupe nehmen, sind aber natürlich sie selbst, unter anderem in der Reihe #warumichlese, die bereits im Mai von Sandro alias novelero angestoßen wurde – zuletzt haben sich Constanze von Zeichen & Zeiten, Claudia vom grauen Sofa, Gérard von SOUNDS & BOOKS sowie die Bloggerinnen von Das Debüt geäußert. Nicht um die Frage, warum wir lesen, sondern wo wir lesen (und vor allem schreiben), geht es in einer interaktiven Karte auf booknerds.de, in die sich Blogger und unabhängige Magazine aus den Bereichen Literatur und Medien eigenhändig eintragen können und die die Vernetzung untereinander erleichtern soll.

#lbc16

Genetzwerkt wurde auch Anfang des Monats in Köln, nämlich auf der LitBlog Convention, die von den vier Verlagen Kiepenheuer & Witsch, DuMont, Bastei Lübbe und Egmont ausgerichtet wurde. Eine ausführliche Berichterstattung gibt es auf dem Blog novellieren der Frankfurterin Isabella, die Sessions mit Vea Kaiser, Jan Brandt, der bereits erwähnten Isabel Bogdan und Frank Schätzing besucht hat; außerdem haben Ilja alias Muromez sowie Linda und Kristina von Digitur ihre Eindrücke festgehalten. Mit dem Deutschlandfunk war im Übrigen auch die Presse anwesend, dort hat man die Convention und das Litcamp, das eine Woche später in Heidelberg stattfand, einmal mehr zum Anlass genommen, über die Bedeutung von Bloggern nachzudenken.

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7 Gedanken zu “#netzrundschau 06/2016

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