Literarische Neuerscheinungen im Herbst 2015

Hier sind sie wieder, meine Herbsthighlights – höchste Zeit, denn die ersten Titel erscheinen bereits. Zwei Schwergewichte sind darunter, Andrea De Carlos Villa Metaphora und Clemens J. Setz‘ Die Stunde zwischen Frau und Gitarre, jeweils über tausend Seiten von zwei Autoren, die ich sehr schätze. Der Roman von Setz wird übrigens von der @Wolfseule auf einem eigens eingerichteten Twitteraccount bereits gelesen und kommentiert. Worauf ich mich außerdem freue: den neuen Roman von Katharina Hartwell, die mit Das fremde Meer eines der schönsten Bücher 2013 vorgelegt hat. Das – wie ich finde – am aufregendsten klingende Debüt der Saison stammt von Kat Kaufmann, zudem gibt es Neues von Größen wie Umberto Eco, Zeruya Shalev und Ilija Trojanow. Et voilà:

Friedrich Ani: Der namenlose Tag.
Suhrkamp, 8. August 2015, 301 Seiten, 19,95 €.

Joanna Bator: Dunkel, fast Nacht.
Aus dem Polnischen von Lisa Palmes. Suhrkamp, 8. Februar 2016, 480 Seiten, 24,95 €.

Andrea De Carlo: Villa Metaphora.
Aus dem Italienischen von Maja Pflug. Diogenes, September 2015, 1088 Seiten, 26,00 €.

Umberto Eco: Nullnummer.
Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber. Hanser, 19. Oktober 2015, 240 Seiten, 21,90 €.

Katharina Hartwell: Der Dieb in der Nacht.
Berlin, 31. August 2015, 320 Seiten, 20,00 €.

Kat Kaufmann: Superposition.
Hoffmann & Campe, 15. August 2015, 272 Seiten, 20,00 €.

Darragh McKeon: Alles Stehende verdampft.
Aus dem Englischen übersetzt von Ingo Herzke. Ullstein, 11. September 2015, 464 Seiten, 22,00 €.

Verena Mermer: die stimme über den dächern.
Residenz, 27. August 2015, 160 Seiten, 19,90 €.

Daniel Mezger: Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam.
Salis, 25. Mai 2015, 120 Seiten, 9,95 €.

Antonio Ortuño: Die Verbrannten.
Aus dem Spanischen von Nora Haller. Kunstmann, 9. September 2015, 256 Seiten, 19,95 €.

David Pfeifer: Die rote Wand.
Heyne, 10. August 2015, 288 Seiten, 19,99 €.

Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre.
Suhrkamp, 7. September 2015, 1021 Seiten, 29,95 €.

Zeruya Shalev: Schmerz.
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Berlin, 14. September 2015, 368 Seiten, 24,00 €.

Ilija Trojanow: Macht und Widerstand.
Fischer, 20. August 2015, 480 Seiten, 24,99 €.

5 Gedanken zu “Literarische Neuerscheinungen im Herbst 2015

  1. Ach, das ist ja alles viel zu viel für mich! Ich finde ja immer, Verlagsvorschauen wirken ein bisschen wie Drogen 😉 Auf jeden Fall eine echt coole Auswahl, die du hier hast! Werde mich auf jeden Fall nach zB. Umberto Eco und Ilja Trojanow nochmal umsehen!

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    1. Verlagsvorschauen als Drogen – ja, das passt! Ich könnte mich da auch stundenlang vertiefen, und hinterher tauche ich ganz vernebelt auf. 😉 Freut mich, dass sich der Trip gelohnt hat und ich ein paar interessante Sachen für dich gefunden habe. Ich lese indes noch die letzten Frühjahrsbücher …

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  2. Hallo Caterina,
    auf welches dieser Bücher freust du dich am meisten?
    In diesem Herbst gibt es wirklich viele schöne Bücher. Ich weiß auch nicht, wo ich zuerst hinsehen soll.
    Seit ich in diesem Jahr Umberto Ecos Der Name der Rose gelesen habe, möchte ich unbedingt mehr von ihm lesen. Clemens J. Setz habe ich mir schon seit Ewigkeiten vorgenommen. Die will-ich-lesen-Liste wird immer länger. 😉
    Viele Grüße,
    Janine

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    1. Liebe Janine,
      merci für deinen Besuch!

      Am meisten freue ich mich auf die neuen Romane von Katharina Hartwell und Clemens Setz, zwei Autoren, die ich sehr verehre. Hartwells Debüt Das fremde Meer war für mich eine der großen Entdeckungen 2013, und wenn man den ersten Bloggerstimmen (z.B. Literaturen) glauben darf, ist auch der zweite Roman absolut lesenswert. Von Clemens Setz habe ich bisher Die Frequenzen gelesen, ich habe ihn ein paarmal live erlebt (ganz große Klasse!) und liebe seine Tweets. Vor seinem 1000-Seiten-Werk habe ich zwar Respekt, aber ich habe trotzdem fest vor, es zu lesen.

      Das hat aber noch ein wenig Zeit, momentan lese ich noch ein paar Frühjahrs- und ältere Titel. Ich versuche derzeit krampfhaft, mir weniger neue Bücher zuzulegen und stattdessen die vorhandenen erst einmal abzuarbeiten. Bei annähernd 150 ungelesenen Büchern im Regal wäre ich damit eigentlich genug beschäftigt für die nächsten Jahre. 😉

      Schöne Grüße!
      caterina

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