Die Buchpreisblogger

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Noch gut sieben Wochen, dann wird die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 bekannt gegeben – und sieben Literaturblogger nehmen sie unter die Lupe. Es ist bereits das dritte Mal, dass Blogger den Buchpreis begleiten, ins Leben gerufen wurde die Aktion 2013 von Mara Giese. »Die Buchpreisblogger«, so der Titel der diesjährigen Initiative, lesen die zwanzig Bücher der Longlist und stellen sie zur Diskussion, darüber hinaus bieten sie Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Artikel auf der Facebook-Seite des Buchpreises, die ich wie schon im vergangenen Jahr redaktionell betreue.

»Die Buchpreisblogger« sind:

Birgit Böllinger, Sätze&Schätze
Simone Finkenwirth, Klappentexterin
Mara Giese, Buzzaldrins Bücher
Uwe Kalkowski, Kaffeehaussitzer
Jochen Kienbaum, lustauflesen.de
Jacqueline Masuck, masuko13
Tobias Nazemi, buchrevier

Der Deutsche Buchpreis wird mittlerweile zum elften Mal vergeben. Am 19. August kommt die Longlist heraus, am 16. September folgt die Shortlist mit den sechs Finalisten, die Preisverleihung findet am 12. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt. 167 Romane wurden dieses Jahr eingereicht, die Zahl der teilnehmenden Verlage ist mit 110 so hoch wie noch nie. Ich bin gespannt, welche Titel es auf die lange und die kurze Liste schaffen, freue mich auf anregende Diskussionen und ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit meinen sieben Bloggerkollegen.

buchpreis_blogger_buttonLogo und Banner © Jochen Kienbaum

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17 Gedanken zu “Die Buchpreisblogger

      1. Oh, das kannte ich noch nicht. Danke für den Tipp! (Für den Buchpreis kommt es aber nicht infrage, dort geht es ja nur um Romane, die im Original auf Deutsch erschienen sind, nicht um Übersetzungen.)

        Im Fokus des Preises steht die Gegenwartsliteratur, also das, was manch einer gerne als »Hochliteratur« bezeichnet. In Abgrenzung zur Unterhaltungsliteratur, zu der Krimis, Fantasy, historische Romane usw. gehören und die beim Buchpreis in der Regel keine Rolle spielen. Aber natürlich sind die Grenzen fließend, es gibt unzählige Romane, die mit Genreelementen spielen und trotzdem als Hochliteratur gelten, zum Beispiel Jirgls Nichts von euch auf Erden, das sich der Science-Fiction bedient und das 2013 auf der Shortlist stand.

        Ich selbst habe noch keine Favoriten, zumindest nicht aus den Frühjahrsprogrammen. Ich bin aber gespannt auf die neuen Romane von Katharina Hartwell und Clemens J. Setz und kann mir vorstellen, dass zumindest Letzterer es wieder auf die Liste schafft.

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  1. So fertig, alle zwanzig Bücher gelesen, ich bedanke mich für die Ermunterung mich einmal in dieses Experiment zu stürzen, war eine spannende Erfahrung, weil auch sehr unterschiedliche und sehr dicke Bücher dabei waren.
    Werde das im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder machen und jetzt auf auf die „Buch-Wien“ und dann das andere lesen, was auch sehr interessant ist und nicht auf dieser Liste steht!

    Gefällt 1 Person

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