Indiebookday 2015

indiebookday_2015© Karenina Illustration

Am Indiebookday aufwachen ist wie an Weihnachten aufwachen. Man ist schon Tage vorher aufgeregt und kann es kaum erwarten, endlich die guten Gaben entgegenzunehmen. Das Schöne am Indiebookday: Man darf auch mal nur an sich denken. Genau das habe ich dieses Jahr getan und mich gleich mit drei Büchern beglückt. Und zwar in der Buchhandlung der Büchergilde in Frankfurt, die nicht nur ein schön gestaltetes Schaufenster rund um die Bilderbücher zum Reggaehasen Boooo aus dem Verlag Voland & Quist hat, sondern auch eine eigens errichtete Indiebook-Wand, u.a. mit Titeln aus den Verlagen Berenbergbinooki und edition.fotoTAPETA.

Seit nunmehr drei Jahren feiern Freunde des besonderen Buches den Indiebookday: Voland & Quist entdeckte ich für mich 2013 mit Lebt wohl, Cowboys von Olja Savičević, im vergangenen Jahr folgten der Wallstein Verlag mit Für den Herrscher aus Übersee von Teresa Präauer sowie der mairisch Verlag mit In Spuren von Hannes Köhler. Dieses Jahr bin ich bei einem der schönsten Verlage überhaupt, Liebeskind aus München, fündig geworden, zudem habe ich erstmals ein Buch aus der Assoziation A erworben, ein Highlight dieser Saison. Und meinen Büchergilde-Quartalskauf habe ich bei der Gelegenheit auch gleich getätigt.

Cynan Jones: Graben.
Aus dem Englischen von Peter Torberg. Liebeskind, München 2015, 176 Seiten, 16,90 €.

Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther.
Büchergilde Gutenberg, Frankfurt 2014, 288 Seiten, 17,95 €.

Wu Ming: 54.
Aus dem Italienischen von Klaus-Peter Arnold. Assoziation A, Berlin/Hamburg 2015, 540 Seiten, 24,80 €.

indiebookday_2015

Ins Leben gerufen wurde der Indiebookday vom Hamburger mairisch Verlag: »Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen«, heißt es auf der Webseite. »Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.« Als leidenschaftliche Leserin und Mitglied von We read Indie unterstütze ich dies natürlich gerne. Für all diejenigen, die noch verzweifelt in der Buchhandlung ihres Vertrauens umherirren und nicht wissen, zu welchem Buch sie greifen sollen, habe ich eine kleine Auswahl meiner Indie-Lieblinge zusammengestellt. Frohes Stöbern, Shoppen und Lesen euch allen!

indiebookday_2015_Empfehlungen

Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte.
Wagenbach, Berlin 2012, 144 Seiten, 16,90 €. (» Rezension)

Nino Haratischwili: Das achte Leben (Für Brilka).
Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt 2014, 1280 Seiten, 34,00 €. (» Rezension)

Svenja Leiber: Schipino.
Schöffling & Co., Frankfurt 2010, 208 Seiten, 18,95 €. (» Rezension)

Carl Nixon: Settlers Creek.
Aus dem Englischen von Stefan Weidle. Weidle, Bonn 2014, 344 Seiten, 23,00 €. (» Rezension)

Donald Ray Pollock: Knockemstiff.
Aus dem Amerikanischen von Peter Torberg. Liebeskind, München 2013, 256 Seiten, 18,90 €. (» Rezension)

Teresa Präauer: Johnny und Jean.
Wallstein, Göttingen 2014, 208 Seiten, 19,90 €. (» Rezension)

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2 Gedanken zu “Indiebookday 2015

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