»Och, das tat gar nicht weh«: Ein Gespräch mit den Machern von lesen.hören

Die achte Ausgabe des Literaturfests lesen.hören in der Alten Feuerwache Mannheim neigt sich dem Ende zu, noch drei Veranstaltungen wird es geben: Heute Abend ist Liao Yiwu zu Gast, morgen findet die Premiere von Roger Willemsens neuem Buch Das Hohe Haus statt, und am Sonntagvormittag kommen vier leidenschaftliche Leser zu einem abschließenden Gespräch zusammen. Zeit, hinter die Kulissen zu blicken und mit den Machern von lesen.hören eine Bilanz zu ziehen. Sören Gerhold, Katharina Tremmel und ich sitzen also im Café der Alten Feuerwache und nippen an unseren Heißgetränken, alle drei einigermaßen erschöpft, aber auch glücklich angesichts des über die Maßen gelungenen und gelingenden Festivals, über dessen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ich mir allerhand Spannendes erzählen lasse.

Sebastian Bader, Sören Gerhold, Roger Willemsen und Katharina Tremmel

Sebastian Bader, Sören Gerhold, Roger Willemsen und Katharina Tremmel
© Roland Rossbacher

Sören Gerhold, 30, ist seit Oktober 2012 Geschäftsführer und Programmleiter der Alten Feuerwache. Angefangen hat er in diesem Haus 2005 als Barkeeper; durch seine Erfahrungen als DJ und seine Kontakte in die Clubszene half er aber auch bald bei der Durchführung von Veranstaltungen und bei der Künstlerbetreuung aus. Es folgten ein Praktikum, eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann und eine Stelle als Assistent der Geschäftsführung. Als dann vor zwei Jahren der Geschäftsführer überraschend ging, bewarb sich Sören für den Job – und bekam ihn zu seiner großen Verwunderung. »Zu unser aller Verwunderung, aber auch zu unserer großen Freude«, wirft Katharina ein. Mittlerweile ist Sören, obwohl es mitnichten immer leicht war, in seiner neuen Rolle als Geschäftsführer angekommen – »und extrem gealtert«. Er ist stolz, dass der Laden läuft, aber er weiß auch, dass er dies zu einem erheblichen Teil seinem Team zu verdanken hat, auf das er sich hundertprozentig verlassen kann: »Ohne das Team hätte ich mich gar nicht erst beworben.«

Katharina Tremmel, 31, ist seit November 2010 Teil dieses Teams, sie ist damit das neueste Mitglied. Nach Mannheim führte sie ein Praktikum im Musikpark, wo sie anschließend auch für eine Weile arbeitete; parallel absolvierte sie ein Studium der Anglistik und Amerikanistik. Nach einem zweijährigen Volontariat im Berliner Büro vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit Schwerpunkt auf dem Friedenspreis kam sie zurück nach Mannheim und übernahm eine Elternzeitvertretung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Alten Feuerwache. Heute arbeitet sie gemeinsam mit Sebastian Bader im Projektbüro lesen.hören, ist dort für die Presse zuständig und wirkt an der Konzeption und Realisierung sämtlicher Literaturveranstaltungen – auch jenseits des Festivals – mit. Als »totales Glück« empfindet Katharina ihren Job, sie freut sich, inhaltlich immer mehr mitgestalten zu dürfen, und hat den Eindruck, die Feuerwache fühle sich immer wohler mit der Literatur.

***

Wenn wir über lesen.hören reden, ist es naheliegend, beim Anfang zu beginnen: Wie ist das Festival zustande gekommen und welche Rolle hatte Roger Willemsen dabei?

Katharina: Das Festival wurde 2007 anlässlich des 400. Stadtjubiläums von Mannheim ins Leben gerufen. Damals war Roger Willemsen noch als Autor eingeladen, im Jahr darauf hat man ihn dann gefragt, ob er nicht die Schirmherrschaft übernehmen wolle, die vorher der Oberbürgermeister innehatte. Roger hat in den folgenden Jahren mehr und mehr zur Programmgestaltung beigetragen, und seine Bindung zur Feuerwache wurde immer enger. Er kam auch außerhalb des Festivals, zum Beispiel wenn er auf Lesereise war, und beim Enjoy Jazz Festival legte er sogar mal seine Platten auf. Er musste also nicht lange überlegen, als wir ihm dieses Jahr zusätzlich zur Schirmherrschaft auch die Programmleitung von lesen.hören anboten. Roger ist gewissermaßen in Mannheim hängen geblieben und hat dadurch ein Gespür entwickelt, was hierher passt. Und die Mannheimer wissen es zu schätzen, dass er sich so sehr für ihre Stadt interessiert und engagiert, sie kommen gerne, um ihn zu sehen und mit ihm zu reden.

Das ist mir bereits mehrfach aufgefallen. Ich kann es noch immer kaum fassen, wie viele Leute zu euren Literaturveranstaltungen kommen …

Sören: Dank lesen.hören ist die Alte Feuerwache mittlerweile eine der ersten Adressen in Mannheim, was Literatur angeht, es hat sich über die Jahre etabliert, und viele Abende sind schon im Vorfeld ausverkauft. Es ist interessant zu sehen, dass einzelne Veranstaltungen unterm Jahr – egal wie bekannt die Leute auf der Bühne sind – längst nicht so gut besucht sind wie diejenigen im Rahmen des Festivals. Das hängt zum einen mit dem Vertrauen in das Programm von lesen.hören zusammen, zum anderen aber auch mit dem Festivalcharakter und damit, dass die Veranstaltungen, gebündelt wie sie sind, sich gegenseitig befruchten. Manche Schriftsteller kennt man, wie Alice Munro, und dazwischen probiert man mal etwas anderes aus, Kirsten Fuchs zum Beispiel, und auch das kommt dann gut an.

Roger Willemsen betonte am Eröffnungsabend, dass das Festival lesen.hören mit der achten Ausgabe neue Wege gehe: weniger klassische Autorenlesungen, mehr Ereignischarakter. Wie äußert sich das?

Katharina: So anders als in den letzten Jahren sind die Formate meiner Meinung nach gar nicht, auch in der Vergangenheit gab es immer schon szenische Lesungen oder Vorträge über politische und gesellschaftskritische Themen, und auch die Verknüpfung mit anderen Kunstformen – Musik und Fotografie beispielsweise – ist nicht neu. Was hingegen neu ist, ist die große Bandbreite an literarischen Genres, die diesmal Beachtung finden: Mit Perry Rhodan ist erstmals die Trivialliteratur vertreten, mit der Hommage an Dieter Hildebrandt wurde die Kunst des Rühmens wiederbelebt, und Kirsten Fuchs hat das Format der Lesebühne nach Mannheim gebracht.

Sören: Das Verhältnis hat sich aber auch einfach verändert. Früher gab es viel mehr klassische Lesungen, wo Autoren im Gespräch mit Literaturkritikern ihre neuen Bücher vorstellten; andere Formate waren deutlich seltener. Jetzt hingegen ist es bunt durchmischt.

Katharina: Das heißt ja auch nicht, dass wir Autorenlesungen nicht gut fänden – im Gegenteil, mit Thomas Glavinic zum Beispiel hatten wir ja eine solche Veranstaltung. Aber wir finden es eben wichtig, auch Schauspieler und Musiker auf die Bühne zu holen, sie ermöglichen noch mal einen ganz anderen Zugang zur Literatur. Ihre Anwesenheit ist ein absoluter Mehrwert, eine Bereicherung für das Festival.

Was bezweckt ihr mit dieser ʻÖffnungʼ?

Sören: Einer der Gründe, weshalb wir das Konzept des Festivals aufgebrochen haben, ist, auch ein jüngeres Publikum zu erreichen …

Katharina: Aber umgekehrt finde ich es auch großartig, dass unser lesen.hören-Publikum zu Veranstaltungen wie der Lesung mit Kirsten Fuchs kommt, wo wir eher mit einem Poetry-Slam-Publikum gerechnet haben. Es könnte sich aber für meinen Geschmack ruhig noch mehr mischen.

Sören: Das mit der Durchmischung gilt im Übrigen nicht nur für lesen.hören, sondern beispielsweise auch für unser Figurentheater-Festival, die Imaginale. Ich will, dass mehr Leute in unserem Alter kommen und einen Zugang zum Figurentheater finden. Darum haben wir dieses Jahr auch zum ersten Mal auf Facebook mit Trailern und dergleichen gearbeitet, um die Leute neugierig zu machen. Es hat hier und da auch schon funktioniert, aber größtenteils war es eben doch das klassische Theaterpublikum. Da soll sich in Zukunft noch mehr tun.

… daher die Idee, das Literaturfestival durch eine Bloggerin begleiten zu lassen?

Sören: Ja, genau. Wir versuchen, am Puls der Zeit zu bleiben, gerade auch, wenn es um so ʻveralteteʼ Formate wie klassische Literaturveranstaltungen geht. Der Blog ist eine von vielen Möglichkeiten, um an ein jüngeres und moderneres Publikum heranzukommen. Auf der Lit.Cologne haben wir gesehen, wie viele Kommunikationswege es gibt und auch vom Publikum angenommen werden, wir waren in dieser Hinsicht zuletzt ein bisschen hinterher. Hinzu kommt, dass wir ein Pendant zur regionalen Berichterstattung haben wollen. Eine Bloggerin begleitet das Festival durchgehend, sieht hinter die Kulissen und hat dadurch einen anderen Blick auf die Geschehnisse als die Journalisten.

Katharina: Und für uns hat es den wunderbaren Nebeneffekt, dass eine Art Archiv aus Texten und Fotos entsteht. Im Grunde ist das ja auch für diejenigen interessant, die nicht dabei waren, sie können auf dem Blog in aller Ausführlichkeit nachlesen, was geschehen ist.

Und wie ist das Feedback auf diese inhaltlichen und formalen Neuerungen?

Sören: Wir sind überrascht, wie gut das angenommen wird, selbst solche Formate wie der Flüchtlingsabend, der noch mal spezieller war als der Rest, weil es gar nicht um das geschriebene Wort ging. Wir hätten mit hundert Zuschauern gerechnet, stattdessen waren dreihundertfünfzig da – der absolute Wahnsinn! Das zeigt, dass die Leute nicht nur kommen, um bekannte Gesichter auf der Bühne zu sehen. Und auch uns geht es ja nicht um die bekannten Gesichter, wie es uns im Vorfeld häufig vorgeworfen wurde, sondern um den Inhalt und darum, diesen so gut wie möglich zu transportieren. Und wenn Schauspielerinnen wie Maria Schrader und Barbara Auer das besser können als manch Autor – warum sie dann nicht auf die Bühne holen?

Katharina: Eine andere Kritik war, dass so wenig große Schriftsteller eingeladen seien und dass die Literatur generell so wenig im Vordergrund stehe. Aber das stimmt natürlich überhaupt nicht, es geht immer um die Literatur, sei es bei der Tagebuchlesung oder bei der Hommage an Alice Munro, auch wenn Letztere selbst nicht anwesend war.

Sören: Genau genommen war es ja auch schon immer so, dass es bekanntere und unbekanntere Namen im Programm gab. Und diese Mischung ist ja auch wichtig.

Katharina: Letztes Jahr hatten wir beispielsweise Christoph Ransmayr und Franz Hohler hier, sie standen alleine auf der Bühne und haben ein Wahnsinnsprogramm gemacht. So etwas hätten wir auch gerne wieder gemacht, aber in dieser Saison gab es einfach wenig, das uns angesprochen hat.

Wie seid ihr dann zu den Inhalten gekommen? Ginge es nur um Neuerscheinungen und um aktuelle Debatten, würde es genügen, die Verlagsprogramme durchzusehen und das Feuilleton zu scannen – und schon hätte man eine Handvoll Namen. Aber euch interessieren ja vor allem die Themen am Rande, die nicht allgegenwärtig sind. Wo sucht ihr nach diesen Themen?

Katharina: Wir, d.h. das Team der Alten Feuerwache und der Programmleiter Roger Willemsen, haben uns einfach zusammengesetzt, jeder von uns hat Themen, Bücher und Autoren, die er persönlich spannend findet, vorgeschlagen, und dann wurde gemeinsam entschieden. Roger wollte zum Beispiel unbedingt etwas zur Trivialliteratur machen, und weil er Marion Bösker vom Literaturhaus München kennt, war ziemlich schnell klar, dass wir die von ihr konzipierte Perry-Rhodan-Lesung nach Mannheim holen würden. Ich hingegen habe mir Thomas Glavinic hergewünscht, weil ich das Buch so unglaublich toll fand. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen, die wir schon seit mehreren Jahren machen, zum Beispiel die Abschlussmatinee. Und es gibt Autoren, die wir immer wieder einladen, weil es schön ist, zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln.

Sören: Das Gleiche gilt auch für Literaturkritiker. Wenn es mit ihnen gut klappt, dann arbeiten wir natürlich auch weiterhin gerne mit ihnen zusammen. Insa Wilke zum Beispiel ist regelmäßig hier, und so kam es, dass Roger sie auch dieses Jahr wieder gefragt hat – der Vorschlag für den Lyrikabend kam dann von ihr.

Katharina: Andererseits ist es natürlich auch so, dass nicht alles, was wir gerne realisieren würden, tatsächlich umsetzbar ist. Ich hätte zum Beispiel gerne etwas zu Wolfgang Herrndorf gemacht und habe beim Rowohlt Verlag und bei Kathrin Passig angefragt [einer engen Vertrauten Herrndorfs, die zusammen mit seinem Lektor Marcus Gärtner das Nachwort zu Arbeit und Struktur verfasste, Anm. d. R.], doch die haben – verständlicherweise – abgelehnt. Auch Gerd Leipold, den langjährigen Chef von Greenpeace, und den Schauspieler Walter Sittler, die gemeinsam Europa bereist und darüber ein Buch [Zeit, sich einzumischen, Anm. d. R.] geschrieben haben, wurden eingeladen, aber Walter Sittler steckt gerade mitten in Dreharbeiten und konnte daher nicht kommen.

Sören: Und so war es auch nicht geplant, dass Roger gleich bei drei Veranstaltungen mitmacht. Es stand fest, dass die Premiere seines neuen Buches hier stattfinden würde, und auch an der Sonntagsmatinee sollte er wieder teilnehmen; der Eröffnungsabend hingegen war ja eigentlich für Dieter Hildebrandt reserviert …

Katharina: … aber es war gut und wichtig, dass Roger dann an seiner Stelle die Bühne betreten hat. Dieter Hildebrandt war in den vergangenen Jahren immer wieder in der Alten Feuerwache zu Gast, und wir alle wollten unbedingt, dass er das Festival eröffnet. Diese Gedenkveranstaltung wollten, ja, mussten wir einfach machen – in ein, zwei Jahren wäre es dafür womöglich zu spät gewesen.

Verleger frage ich gerne nach ihrem Lieblingsbuch im Programm – eine denkbar unangenehme Frage, weil kein Verleger einen seiner Autoren den anderen vorziehen möchte. Trotzdem frage ich euch: Was ist dieses Jahr eure Lieblingsveranstaltung?

Sören: Das ist tatsächlich schwer zu sagen. Früher war es einfacher, weil die Veranstaltungen einander ähnlicher und deshalb vergleichbarer waren. Wie willst du aber die vier Leser im Gespräch mit der Neuen Frankfurter Schule oder Perry Rhodan mit dem Lyrikabend vergleichen? Eines meiner Highlights war jedoch auf jeden Fall Kirsten Fuchs, weil Roger mir schon seit Jahren von ihr erzählt hatte und ich sehr gespannt auf sie war. Und auch der Abend über Christian Morgenstern, für den ich mich bisher nie sonderlich interessiert habe, hat mich positiv überrascht: Da zeigt sich wieder, warum es Sinn macht, Schauspieler/innen wie ChrisTine Urspruch auf die Bühne zu holen, sie eröffnen einen ganz neuen Zugang zu solch einem Stoff.

Katharina: Ich habe ja vorhin schon gesagt, dass ich von Glavinic’ Das größere Wunder so angetan war und ihn mir quasi gewünscht habe, auf den habe ich mich also sehr gefreut. Außerdem ist es für mich eine große Ehre, Liao Yiwu hier begrüßen zu dürfen – vielleicht, weil ich mal beim Börsenverein gearbeitet habe und somit eine besondere emotionale Bindung zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels habe. Aber selbst auf die Lyrik, mit der ich sonst so meine Berührungsängste habe, war ich gespannt, weil ich weiß, dass Insa Wilke, die die Veranstaltung konzipiert hat, immer etwas Frisches mit einbringt. Ich habe den Abend total genossen, und am Ende dachte ich mir: Och, das tat gar nicht weh.

Lesen.hören 8 ist in wenigen Tagen vorüber: Seid ihr gedanklich schon bei der nächsten Ausgabe?

Sören: Wir sind jetzt schon wahnsinnig euphorisch, weil wir gemerkt haben, wie viele Möglichkeiten wir haben und wie gut das Programm angenommen wird. Aber sowohl wir als auch Roger haben erst einmal genug andere Dinge zu tun – in der Feuerwache finden ja insgesamt 260 Veranstaltungen im Jahr statt, und Roger geht jetzt mit seinem Buch auf Lesereise.

Katharina: Am Sonntag werden wir uns wahrscheinlich alle weinend in den Armen liegen, und es kann gut sein, dass wir und Roger uns eine Weile lang nicht hören werden. Aber spätestens im September werden wir uns dann wieder zusammensetzen und die Termine für die neue Ausgabe festzurren, damit die Programmhefte pünktlich vor Weihnachten ausliegen.

***

Auf das neue Programm bin ich – und mit mir vermutlich ganz Mannheim – schon jetzt sehr gespannt, denn eines ist gewiss: Das Festival werde ich mir auch nächstes Jahr nicht entgehen lassen. Habt Dank, lieber Sören und liebe Katharina, für das schöne Gespräch!

2 Gedanken zu “»Och, das tat gar nicht weh«: Ein Gespräch mit den Machern von lesen.hören

  1. Liebe caterina,
    wirklich schön, die Macher von lesen.hören in diesem äußerst interessanten Gespräch kennengelernt zu haben. Vielen Dank dafür! Kenne ich doch auch die Arbeit, das Erzählte auf den Blog zu bekommen. 🙂 Für mich war die Veranstaltungsreihe bislang unbekannt, doch durch deine großartige Berichterstattung ist sie mir schon jetzt sehr vertraut und ich finde es echt schade, dass Mannheim so weit von Berlin entfernt ist. Ich mag die Bewegung, die von ihr ausgeht, das Überraschende und Erfrischende. Chapeau für das Engagement, das hinter diesem Projekt steckt – deins natürlich mit inbegriffen!

    Sonnige Grüße aus Berlin,
    Klappentexterin

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    1. Liebe Klappentexterin,
      merci für deine Worte. Es war mir eine wahre Freude, über dieses Festival zu berichten, hat es doch einen so frischen und bis ins kleinste Detail überzeugenden Ansatz. Ich muss zugeben, dass ich skeptisch war, als ich das Programmheft sah, weil es so anders war als die meisten anderen Literaturfeste, ich kannte kaum Namen, es waren wenige aktuelle Titel, die derzeit die Debatten beherrschen, dabei. Doch schon der erste Abend hat mich vollkommen euphorisiert, und in den folgenden zwei Wochen ging es durchweg auf diesem Niveau weiter. Ich bin froh, dass ich für dieses Festival gebloggt habe und somit ‚gezwungen‘ war, mir vieles anzusehen, was ich sonst vermutlich ignoriert hätte. Das Programm ist mit einer derartigen Sorgfalt, Kreativität, Liebe und Klugheit zusammengestellt, dass jede einzelne Veranstaltung zu einem Ereignis wurde. Ich kann es immer noch kaum fassen, was das Team hier auf die Beine gestellt hat. Ganz große Klasse!

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