»inspiring people next door«

Mein Beruf bringt mich immer wieder mit einzigartigen Menschen zusammen. Einer dieser Menschen ist die umtriebige und in jeglicher Hinsicht fabelhafte Melanie Raabe, Journalistin, Autorin und Bloggerin, mit der ich so manche Leidenschaft in Sachen Film, Musik und Literatur teile. Dass sie mich für ihren tollen Interview-Blog Biographilia – Untertitel: »inspiring people next door« – zum Gespräch bat, hat mich deshalb umso mehr beglückt. Es ging um meine Inselkindheit, um Dinge, die mich gegenwärtig inspirieren, um mein Leben in zehn Jahren. Und um Bücher ging es natürlich auch, und zwar nicht zu knapp. All das und noch viel mehr gibt es hier zu lesen.

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17 Kommentare zu „»inspiring people next door«

  1. Ein tolles Interview! Du kannst einem aber auch wirklich einnehmen, mit deiner Begeisterung für Literatur. Von Jonathan Safran Foer habe ich noch nie ein Buch gelesen, aber es sieht fast so aus, als müsste ich einmal nach ihm Ausschau halten. Deine Meinung mit den Neuerscheinungen 2013 teile ich in jeder Hinsicht. Ich habe eigentlich auch nur wenig entdeckt, das ich unbedingt hätte lesen wollen.
    Weiterhin viel Freude in der Kulturszene wünscht dir
    buechermaniac

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    1. Merci, liebe buechermaniac. Es dürfte mittlerweile dem einen oder anderen zum Halse heraushängen, dass ich immer wieder auf Jonathan Safran Foer zu sprechen komme, aber solange es noch Menschen gibt, die ihn noch nicht für sich entdeckt haben, werde ich es auch weiterhin tun. 😉 Seine Bücher, allen voran Everything Is Illuminated, sind einfach so etwas wie ein literarisches Ideal für mich: Das, was sie in mir bewirken, wünsche ich mir von jedem Buch, das ich zur Hand nehme. Auf dass 2014 endlich eines dabei ist! (Und mit Ramona Ausubel könnte das tatsächlich der Fall sein.)
      Herzlich,
      caterina

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  2. Ein wirklich schönes Interview, lang und ausführlich, über die verwinkelten (auch wenn Du sagst, alles sei doch recht gradlining verlaufen) Wege des Lebens. — Und ein auch eine tolle neue Blogentdeckung.
    Viele Grüße, Claudia

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    1. Hab Dank, liebe Claudia, für deine lieben Worte! Ich tue mich immer schwer damit, mich kurz zu fassen, vor allem wenn ich mich für etwas begeistere. Und das tue ich in diesem Fall: für das, worüber ich rede, für den Blog und für die Interviewerin. 🙂

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  3. Ein WUNDERBARES Interview, liebe Caterina, das ich sehr gerne gelesen habe. Ich drücke dir die Daumen, dass dich dein Weg irgendwann wieder nach Berlin führen wird und dass du viele rauschhaft gute Bücher liest in diesem Jahr. 🙂

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    1. Danke, liebe Mara, dass du die Daumen drückst. Wie ich im Interview schon sage: Es kommt ohnehin immer anders, als man denkt, darum würde es mich nicht wundern, wenn ich in Frankfurt oder in einer ganz anderen Stadt (München? Köln? Hamburg?) sesshaft werde. Hauptsache, es macht mich glücklich und es umgeben mich viele rauschhafte Bücher. 🙂

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  4. Hallo Caterina,

    Sehr interessante und sympathische Antworten (auf einem tollen Blog). Vor allem auch ein bisschen ausführlicher und nicht so einsilbig. Ich mag es (zum Leidwesen vieler) lieber etwas ausführlicher. 😉

    Auf einer Insel aufzuwachsen, stelle ich mir sehr schön vor. Als Kinder sind wir oft ans Meer und auf Inseln gefahren, um dort Urlaub zu machen. Film, Literatur und Musik sind auch meine Steckenpferde, ohne die ich nicht sein wollte.

    Wes Andersons neuen Film werde ich mir wieder im Kino ansehen, das habe ich mir fest vorgenommen. Bei seinen Filmen bin ich auch immer sehr auf den Soundtrack gespannt. Bisher habe ich noch gar nichts über den Film gelesen, außer, dass er in Sachsen gedreht wurde. Die Besetzung finde ich neben den üblichen Verdächtigen (wieder bis in die Nebenrollen hochkarätig) sehr spannend. Mit Léa Seydoux und Saoirse Ronan sind zwei sehr talentierte, junge Schauspielerinnen an Bord.

    Israel reizt mich ebenso. Ich wäre letztes Jahr gerne auf das Konzert von Regina Spektor in Caesarea, aber das war leider so schnell ausverkauft (wie alle anderen auch), dass ich mir die Suche nach günstigen Flügen sparen konnte. Ich weiß nicht mehr genau wo, aber in einem Interview hab ich von einer deutschen Schriftstellerin gelesen, die in Tel Aviv wohnt.

    Es ist immer schön zu hören, wenn jemand einen Beruf ausübt, an dem er Spaß hat. Alles Gute weiterhin!

    Viele Grüße
    Wortlandschaften

    PS: Meine literarischen Weihnachtsgeschenke hatten sich dieses Jahr auf die Blogempfehlungen verlassen. „Das fremde Meer“, den Rammstedt und Kriegsgebiet.

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    1. Lieber wortlandschaften,
      wie schön, wieder von dir zu lesen, das freut mich sehr! Und noch mehr freut mich, dass gleich drei meiner Empfehlungen unter deinem Weihnachtsbaum gelandet sind. Ich hoffe, sie bereiten dir ebenso viel Freude wie mir.

      Ich mag ja an den Wes-Anderson-Filmen vor allem Bill Murray, Owen Wilson, Jason Schwartzman und zuletzt auch Edward Norton (den ich ohnehin für großartig halte). Dass nun auch ein Schauspieler wie Ralph Fiennes mit im Boot ist, freut mich sehr. Die beiden Damen, die du hingegen genannt hast, sind mir bisher kein Begriff gewesen, aber das wird sich mit diesem Film ja nun ändern. Am 6. März kommt er in die Kinos, es wird – das ahne ich jetzt schon – mein filmisches Highlight für dieses Jahr.

      Eine deutsche Schriftstellerin, die in Tel Aviv lebt? Vielleicht Sarah Stricker? <a href="http://buzzaldrins.wordpress.com/2013/11/27/sarah-stricker-im-gesprach/"Mara hat sie vor einiger Zeit interviewt. Bei der Lektüre dachte ich: Wow, ich wünschte, ich hätte auch den Mut dazu. Wer weiß, wann das geschehen wird. Jetzt erst einmal Frankfurt, was ja auch nicht ganz schlecht ist.

      Dir alles Gute,
      caterina

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      1. Die Bücher habe ich in der Familie verschenkt, von daher muss ich mich noch ein Weilchen gedulden, bis ich an der Reihe bin. Ich bin selbst noch auf Rückmeldungen gespannt.

        Murray, Wilson, Schwartzman usw. sind auch für mich mit ein Grund, gehören aber mittlerweile praktisch zur Grundausstattung von Wes Andersons Filmen. Deswegen finde ich es fast interessanter, wer sich dann da noch so einreihen darf. Die Damen muss man nicht kennen. Léa Seydoux ist in Frankreich sehr bekannt und beliebt, bei uns wohl eher dem frankophilen Kinogänger ein Begriff. Ich liebe das französische Kino! In Nebenrollen war sie aber schon in international bekannten Filmen wie Woody Allens „Midnight in Paris“, Tarantinos „Inglorious Basterds“ oder dem jüngsten Film aus der „Mission: Impossible“ Reihe zu sehen.

        Saoirse Ronan hat für ihr Alter (19) schon in sehr unterschiedlichen Rollen gespielt, darunter in den Literaturverfilmungen „Atonement“ und „The Way Back“ (toller Film).

        Danke für den Hinweis, ich hatte Sarah Stricker gemeint. Fand ich auch sehr spannend und reizvoll, was sie so darüber zu erzählen hatte. Aber wie Du sagst, Frankfurt ist so schlecht auch nicht. Und wenn man keinen Bock mehr auf Frankfurt hat, dann setzt man sich halt in die S-Bahn nach Wiesbaden oder Bad Homburg. Oder gleich ganz woanders hin. Zur Not gibt’s ja noch den Flughafen. 😉

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  5. Lieber Caterina,
    danke für den Link. So wie ich es mag, wenn Autoren bei Lesungen von sich erzählen, so hat mir dein Interview sehr gefallen. Ich finde die Kombination aus Bescheidenheit und Rastlosigkeit eine interessante. Daraus kann im Stillen viel Schönes erwachsen und hoffentlich noch viele »schöne Seiten« 🙂
    Schöne(zum 3ten) Grüße
    Josef

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    1. Schönen Dank, lieber Josef! Auch ich hoffe, dass noch einiges Schönes entstehen wird – gemeinsam mit Autoren, Verlagen, Bloggern und Lesern. So wie es im Grunde bisher schon der Fall ist. Das fühlt sich gut an und macht glücklich! 🙂

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  6. Liebe caterina,
    mir gefällt die Art deiner Antworten. Nicht zu einsilbig aber auch nicht zu ausschweifend. Genau richtig – zumindest für meinen Geschmack! Viel Neues und Bekanntes entdeckt. Habe über Jonathan Safran Foer geschmunzelt. Ja, es gibt Bücher, die muss man einfach jedem unter die Nase halten. Ich bin auch bald soweit…

    Liebe Grüße

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    1. Liebe Bücherliebhaberin,
      genau dich hatte ich auch immer vor Augen, wenn ich den Namen Jonathan Safran Foer fallen ließ. 😉 Wie ich schon zu buechermaniac meinte: Solange es noch Foer-Nichtleser gibt, werde ich ihn wieder und wieder ins Spiel bringen. 🙂 Spaß beiseite: Man muss ein Buch lesen wollen, Lust drauf haben, in der richtigen Stimmung sein – da bringt es nicht, wenn dir jemand noch so oft sagt, du musst es unbedingt lesen, da wächst womöglich sogar eher der Unwille. Nimm dir alle Zeit der Welt, um ihn für dich zu entdecken – oder eben auch nicht, es gibt so viele andere großartige Bücher, es muss nicht immer ein Foer sein.
      Es grüßt herzlich
      caterina

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  7. Sehr angenehmes, persönliches Interview, das ich gerne gelesen habe! Es immer wieder interessant, die Menschen hinter den Blogs auf diesem Wege „kennenzulernen“.

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    1. Besten Dank, lieber Muromez. Auch ich mag solche Interviews, die Einblick in das Leben eines Bloggers gewähren: Man hat das Gefühl, den Menschen jenseits des Lesers und Bloggers kennenzulernen, jenseits des täglichen Austauschs über Literatur. Und wenn man sich dann zum ersten Mal trifft, ist es oft, als würde man sich schon seit langer Zeit kennen und regelmäßig sehen. Zumindest ging es mir so mit einigen BloggerkollegInnen.

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