Steglitz stellt die SchönenSeiten vor

Gesine von Prittwitz, Betreiberin des Blogs SteglitzMind, hat Anfang September eine Interviewreihe ins Leben gerufen, in der sie bibliophile Blogger vorstellt und die auf große Resonanz stößt. Die Initiative ist gedacht als »Kompass, der durch den Buchtrubel im Netz führt«, und soll dabei helfen, Geistesverwandte zu finden und sich gegenseitig zu vernetzen. Als 21. Gesprächspartnerin komme nun auch ich zu Wort. Vorgeschlagen hierfür hat mich Atalante, ich wiederum reiche den Stab an Svenja von Syn-ästhetisch weiter. Herzlichen Dank an Gesine für das interessante Gespräch!

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24 Gedanken zu “Steglitz stellt die SchönenSeiten vor

    1. Danke, liebe Mara. Ja, ich ahnte schon, dass meine Aussage zum Self-Publishing nicht unbedingt gut ankommen würde. Aber wo hat sie denn Wellen geschlagen? Das ist ja an mir völlig vorbeigegangen.

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      1. Hm, zur Diskussion habe ich leider keinen Zugang. Vielleicht besser so, dann sehe ich nicht, wie man auf mich eindrischt 😉 Aber 1. habe ich extra geschrieben, dass dies noch meine Einstellung ist, sich also sicher bald ändern wird; und 2. habe ich eingeräumt, dass auch die Verlage keine Garantie mehr für Qualität sind. Ich nehme an, diese Einschränkungen wurden im Zitat dezent weggelassen, damit sich die Leute besser darüber erzürnen können 🙂

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    1. Du kannst sie ja zu meiner Verteigung mal anfügen 😉 Scherz beiseite, ich hoffe, manche Leute nehmen sich die Zeit, folgen dem Link und lesen das ganze Interview. Denn mein Hintergrund (dass ich branchenintern bin) spielt natürlich auch eine Rolle bei so einer Aussage…

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      1. Ach, und aus einem Kommentar bei Gesine meine ich herauszuhören, dass Petra auf der anderen Seite (also auf der Seite der Autoren) steht. Da kann ich die Empörung natürlich nachvollziehen. Ich hoffe, dass sich beide Seiten eines Tages in der Mitte treffen werden.

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    2. Hallo, ihr Lieben, ich hab das jetzt mal thematisiert und angeregt, die Diskussion vielleicht auf Gesines Blog zu führen, das wäre doch ganz interessant. Du wurdest übrigens nicht geshitstormed – oder wie man das nennt – es ging eher darum, dass man es wohl bedauert, dass Selbstverlage generell mit minderer Qualität assoziiert werden, obwohl ja auch klassische Verlage durchaus „schlechte“ Bücher veröffentlichen oder Bücher mit vielen Schreib- oder sonstigen Fehlern. Da ist leider was dran.

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      1. Hallo Petra, danke für die Initiative. Mal schauen, ob eine Diskussion zustande kommt. Aber es folgen ja auch noch weitere Interviews, wir werden also noch genug Gelegenheit haben, uns über das Thema Self-Publishing zu unterhalten.
        Das, was du ansprichst, habe ich im Grunde ja auch gesagt: dass auch die traditionellen Buchverlage schon längst kein Garant mehr für Qualität sind. Wie gesagt: ein Dilemma.

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    1. Vielen Dank, liebe Bücherliebhaberin.
      Als so anders habe ich meine Perspektive gar nicht empfunden, die meisten Gedanken und Probleme, die ich thematisiert habe, wurden schon von den Bloggern vor mir angesprochen. Aber mit diesem Self-Publishing-Kommentar habe ich offenbar einen wunden Punkt getroffen, branchenintern hin oder her (obwohl ich glaube, dass die meisten anderen Blogger auch so oder so ähnlich geantwortet hätten, nur wurde die Frage zum ersten Mal gestellt).
      Du bist doch auch bald dran, oder? Bin schon gespannt auf dein Interview!

      Viele Grüße,
      caterina

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  1. Ich habe das Interview mit Dir gerne gelesen, klar, ich hatte ja auch meine Neugier bekundet.
    Eine Rügener Italienerin also, die jetzt in Frankfurt etwas traurig die Würstchen betrachtet. Ma dai! Dort gibt es tolle Museen, ein Literaturhaus und ganz viele Maschinen, die Dich in Deine Wunschheimat fliegen. 😉

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    1. Recht hast du, in kultureller Hinsicht hat Frankfurt einiges zu bieten, was ich sehr zu schätzen weiß, und im Grunde ist es eine Großstadt wie jede andere, in der man sich wohl fühlen kann, wenn man die richtigen Leute und Orte kennt. Leider habe ich keinen persönlichen Bezug zu dieser Stadt, was wohl auch daran liegt, dass ich von Anfang an mit dem Wissen hier gelebt habe, dass es nur eine vorübergehende Station sein würde. Es soll jetzt aber nicht der Eindruck entstehen, ich würde hier ein trauriges Dasein fristen: Nein, ich fühle mich wohl, bin gerade sehr zufrieden mit meinem Leben hier, auch wenn es nur provisorisch eingerichtet bin, und bleibe auch noch eine Weile. Nur gibt es dieses generelle Gefühl, noch nicht angekommen zu sein, noch auf der Suche zu sein…

      PS: Italien ist gar nicht meine Wunschheimat, und Italienerin bin ich auch nicht 😉

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      1. Ich habe doch das 😉 gar nicht vergessen. Ironie ist im iNet nicht immer leicht vermittelbar. 😉
        Dein vorletzter Satz erinnert mich ein wenig an die Problematik in Thomes Roman.

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      2. Ach, verdammte virtuelle Ironie 🙂
        Stimmt, Fliehkräfte thematisiert dieses Gefühl, wenn auch in einem völlig anderen Lebensabschnitt. Vielleicht ist diese Parallele auch der Grund dafür, dass der Roman mich so angesprochen hat.

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  2. Liebe caterina,

    jetzt konnte ich noch ein Stückchen mehr hinter deinen Blogvorhang schauen. Schön war’s gewesen und sehr interessant! Merci an dich und natürlich an die Fragenstellerin für dieses wunderbare Interview!

    Herzlichst,

    Klappentexterin

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    1. Hab Dank, liebe Klappentexterin, für die schönen Worte.

      Es ist spannend, das eigene Bloggen zu reflektieren und die Motivationen, die dahinterstecken, mit denen der anderen zu vergleichen, Parallelen und auch Unterschiede zu entdecken. Ich finde diese Interviewreihe ganz wunderbar, weil man durch sie die Leute hinter den Blogs zumindest ein Stück weit kennenlernt.

      Sei herzlich gegrüßt,
      caterina

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  3. Ich schließe mich den bisherigen Kommentatoren an, interessante Antworten. Die Hürden waren bei mir ähnliche, darüber hatten wir uns ja schon auf unseren Blogs ein wenig ausgetauscht.

    Über die Empfehlung meines Blogs, trotz Inaktivität, habe ich mich wirklich gefreut. Das eifrige Kommentieren mag ein bisschen täuschen, denn eigentlich will ich das reduzieren. Aber dann kamen Dein Artikel zu Perec und der Artikel zum Bloggen…

    Wie dem auch sei, ich werde Dein Blog weiter interessiert verfolgen, auch wenn mal eine Weile Ruhe herrscht.

    Viele Grüße!

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    1. Danke, lieber wortlandschaften. Deine Worte und Besuche weiß ich wirklich zu schätzen, und es freut mich, wenn du dich hin und wieder doch zu einem Kommentar hinreißen lässt, da deine Verweise und Empfehlungen immer sehr anregend sind. Aber auch Schweigen ist natürlich in Ordnung, ich selbst übe mich selbst ja ab und zu darin.

      Liebe Grüße.

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  4. Muss mich hier auch noch äussern, liebe caterina. Das Interview habe ich sehr gerne gelesen und durfte erfahren, dass du von der schönen Insel Rügen stammst, die ich schon besuchen durfte. Dort würde es mir garantiert besser gefallen als in Frankfurt – aber wie atalante bereits erwähnt hat, Kulturmässig hat die Grossstadt natürlich viel zu bieten. Schreibe ruhig weiter querbeet und nicht nur über italienische Autoren – auch wenn es dort immer wieder interessante Entdeckungen zu machen gibt.

    Cari saluti dalla svizzera
    buechermaniac

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    1. Schön, dass die meisten Rügen mit Urlaub verbinden, während sie für mich Heimat bedeutet. Immer wenn man erzählt, man komme von Rügen, bekommt man so ein nettes, geseufztes „Ach, wie schööön, da habe ich schon mal Urlaub gemacht“ zu hören, was sich ausgesprochen gut anfühlt ;).
      Aber generell bin ich eindeutig ein Stadtkind, ich könnte mir nicht mehr vorstellen, auf Rügen zu leben. Nur dass mein Herz für Berlin, nicht für Frankfurt schlägt. Aber das wird noch.

      Grazie per i saluti italiani :). Stammi bene,
      caterina

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