Stephan Thome: Fliehkräfte

Stephan Thome - Fliehkräfte (c)

»Die Melancholie der gemeinsamen Ortlosigkeit«

Im August hatte ich das Vergnügen, den Grenzgang im hessischen Biedenkopf, der Heimat von Stephan Thome, mitzuerleben – jenes Volksfest also, das dem Debütroman des Schriftstellers seinen Titel gab. Nun ist Thomes zweites Buch, Fliehkräfte, im Suhrkamp Verlag erschienen und steht wie der Vorgänger auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Am kommenden Montag wird der Sieger bekannt gegeben; vor drei Jahren hat es zum Preis nicht gereicht, diesmal gilt Thome als Favorit. Und es verwundert nicht, perfektioniert Thome doch in Fliehkräfte das, was schon Grenzgang auszeichnete. »Die Dialoge des ersten Buches wurden häufig gelobt«, sagte der Autor, nicht ohne ein Augenzwinkern, kürzlich auf der Shortlist-Lesung im Frankfurter Literaturhaus, »und voilà – im zweiten gibt es noch mehr Dialoge.«

Und in der Tat: Mehr als von der Handlung und den Beschreibungen lebt der vorliegende Roman von seinen Dialogen, sie sind es vor allem, die die Figuren greifbar machen, ja, lebendig erscheinen lassen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht dabei Hartmut Hainbach, Professor der Philosophie in Bonn, der sich der sechzig annähert und sich von seiner Familie im Stich gelassen fühlt: Die Tochter Philippa ist zum Studieren nach Santiago de Compostela gegangen, die Ehefrau Maria lebt seit zwei Jahren in Berlin, wo sie als Assistentin des exzentrischen Theaterregisseurs Falk Merlinger arbeitet. Die Leere, die durch diesen doppelten Weggang in Hainbachs Leben getreten ist, erdrückt ihn; an der totreformierten Universität findet er schon lange keine Erfüllung mehr.

Hartmut sieht sich permanent in der Rolle des von seiner egoistischen Frau verlassenen Ehemannes; Maria wiederum wirft ihm vor, sie nicht bei ihrer beruflichen Selbstverwirklichung zu unterstützen. Vor einem Jahr hatten sie während einer gemeinsamen Autofahrt einen spektakulären Krach (im Übrigen eine der kraftvollsten Szenen des Romans), seither herrscht eine latente Spannung zwischen ihnen. Fünfhundert Kilometer Distanz entsprechen mitnichten Hartmuts Vorstellung einer funktionierenden Ehe, das Angebot, als Programmleiter in einem Berliner Fachverlag mitzuwirken, scheint da zur rechten Zeit zu kommen. Andererseits ist Hartmut durch und durch Akademiker, und eine räumliche Annäherung ist für ihn nun genauso mit Verzicht verbunden wie damals für Maria, als sie aus der Hauptstadt nach Bonn zogen.

Keine leichte Entscheidung also, schon gar nicht für Hartmut, der sich sein Leben so mühsam aufgebaut hat: Seiner Heimat, dem Provinznest Bergenstadt, kehrte er den Rücken, ganz anders als seine Schwester Ruth, die dort eine für ihn nur schwer fassbare Form bescheidenen Glückes gefunden hat; er ging nach Amerika, promovierte, lernte leben und lieben; kam nach Berlin, wo er nach einigen halbherzigen Liebschaften Maria begegnete, und nahm schließlich eine Professur in Bonn an. Die Aussicht, sein Leben wenige Jahre vor der Emeritierung noch einmal umkrempeln zu müssen, macht ihm gehörig zu schaffen. Kann er all das aufgeben? Und will seine Frau das überhaupt? In der Hoffnung, der Antwort ein Stück näher zu kommen, setzt er sich ins Auto und begibt sich auf eine Reise quer durch Westeuropa – wie einst mit Maria.

Inzwischen haben die Berge sich ihrer wolkigen Wimpel entledigt und ragen klar konturiert in den Himmel. Von einem Moment auf den anderen spürt er, wie seine Stimmung zu kippen beginnt. Während sein Navigationsgerät ihn um Santander herum führt, erinnert er sich, wie sie damals anhalten mussten, um die große Michelin-Karte auf der Motorhaube auszubreiten. Einen Finger auf dünnen gelben Routen, Marias Haare in seinem Gesicht. Unterwegs hat sie manchmal die Hand auf seinen Oberschenkel gelegt und gelächelt. Für dich ist es Urlaub, sagte sie dann, aber nicht, was es für sie bedeutete, nach drei Jahren ihre Heimat wiederzusehen. Erst später ist er bei Max Frisch auf den Namen für die Stimmung im Auto gestoßen: die Melancholie der gemeinsamen Ortlosigkeit. Trotzdem, irgendwo auf dieser Reise muss ihm klar geworden sein, dass er mit niemandem sonst sein Leben teilen wollte.

Von Bonn über Paris (Hartmuts erste Liebe Sandrine), Südfrankreich (ein ehemaliger Kollege, der den Lehrstuhl gegen ein Restaurant eintauschte) und Santiago de Compostela (Tochter Philippa) bis ins portugiesische Rapa (Marias Familie): Entlang dieser Stationen entwickelt sich eine Road Novel, die nicht nur eine räumliche, sondern auch eine zeitliche Reise beschreibt. Wie schon in Grenzgang verknüpft Thome geschickt verschiedene Zeitebenen; in Dialogen, Erinnerungsfetzen und Rückblenden nimmt die Vergangenheit des Protagonisten Gestalt an. Bei Hainbachs Werdegang vom Scheitern zu reden, scheint auf den ersten Blick unbegreiflich, und doch wurde Thome von den Kritikern schon häufig als Experte fürs Scheitern bezeichnet. Zu Recht: Ernüchterung, Desillusionierung und einen gewissen Hang zur Verbitterung haben seine Figuren aus Grenzgang und Fliehkräfte gemein; ihre Lebensentwürfe fallen in sich zusammen, und so bekommt auch ihr sorgfältig konstruiertes Selbstbild Risse.

Diesem Prozess zu folgen ist ungemein spannend. Thome seziert seine Charaktere mit chirurgischer Präzision, er versteht es, ihre Innenwelt Schicht für Schicht freizulegen, ihre Gefühle und Ängste, ihre Widersprüche, ihre Fehlbarkeit und bisweilen auch ihre Lächerlichkeit. Hartmut Hainbach, dieser mitunter selbstgerechte und herablassende alte Mann, der nur selten aus seiner Haut herauskann, macht es einem dabei nicht leicht, sich mit ihm zu identifizieren, manchmal möchte man ihn schütteln für seine Blindheit. Und doch begleitet man ihn gerne auf seiner Reise, was nicht zuletzt auch an den starken (weiblichen) Nebenfiguren liegen mag – Sandrine in erster Linie oder auch die holländische Tramperin Marijke. Mit jeder neuen Begegnung ergibt sich Stück für Stück ein Mosaik aus Geschichten, die auf unterschiedlichste Weise von der Liebe und vom Leben erzählen. Und auch wenn am Ende vieles offen bleibt, so sind die Antworten, die dieser Roman gibt, gleich mehrere.

»Was willst du in Santiago machen?«, fragt er.
»Nichts Bestimmtes. Ich hab meinem Freund schon häufiger gesagt, irgendwann lauf ich weg, und später komme ich wieder. Der Übergang war zu abrupt für mich. Ich kann nicht plötzlich nur noch sesshaft sein.«
»Das akzeptiert er?«
»Mark ist ein großzügiger und verständnisvoller Mensch. Reifer als ich.«
[Marijke] nippt an ihrem Kaffee und schaut Hartmut in die Augen. Ungeschützt und nicht so, als würden sie einander erst seit zwei Stunden kennen. »Alle Freunde, denen ich die Geschichte erzähle, stellen mir dieselbe Frage: Liebst du ihn? Du nicht, warum?«
»Es geht mich nichts an. Außerdem wählt man sich erst ein Leben und dann den Partner. Das Umgekehrte funktioniert nur in Ausnahmefällen. Auch wenn die meisten Leute es nicht einsehen wollen – Liebe konstituiert eine Ausnahme.«
[…]
»Weißt du, was ich versuche? Ihn zu lieben für das, was er ist. Nur ihn. Mir nicht zu sagen, dass es Zeit wird, an die Zukunft zu denken. Mich nicht von Ängsten treiben zu lassen. Ich glaube, ihm das schuldig zu sein, er hat es verdient, aber im Ergebnis führt es dazu, dass ich vor ihm weglaufe. Wie verrückt ist das?«
»So verrückt, wie wenn Männer sagen, ich muss dich verlassen, du bist zu gut für mich. Außerdem ist mir nicht klar, worin der Versuch besteht, jemanden zu lieben. Nach meiner Erfahrung geschieht es entweder von alleine oder gar nicht.«
Sie stützt beide Hände auf die Sitzfläche, drückt den Rücken durch und sieht ihn an.
»Du bist in Ordnung, Hartmut. Man kann mit dir reden. Trotzdem glaube ich, dass man versuchen soll, alles zu entdecken, was einen Menschen liebenswert macht. Es ist nicht immer offensichtlich.«

Stephan Thome: Fliehkräfte. Suhrkamp, Berlin 2012, 474 Seiten.

Advertisements

11 Kommentare zu „Stephan Thome: Fliehkräfte

  1. Deine Rezension stellt die wichtigen Drehpunkte des Romans sehr gut heraus. Dadurch wird die Filmhaftigkeit der Handlung betont.
    Über die mehr oder weniger starken Frauenfiguren haben wir ja schon diskutiert. Deswegen war ich doch ein wenig überrascht. Aber ich sehe, Du hast einen klaren Favoriten. 😉

    Gefällt mir

    1. Ich habe auch tatsächlich überlegt, ob ich dieses Thema über den einen Satz hinaus noch ausführe, habe mich aber aufgrund der Länge meiner Rezension dagegen entschieden.

      Über die beiden erwähnten Figuren sind wir uns ja einig: Sandrine zum einen beeindruckt durch ihren Umgang mit der Krankheit, aber auch ihre Darstellung in der Vergangenheit – damals in Amerika – überzeugt mich; und Marijke finde ich wegen ihrer Ansichten über die Liebe interessant, wegen des Gegensatzes, den sie zu Hartmut bildet, und auch wegen der Tatsache, dass sie – die einzig Fremde, der er auf seiner Reise begegnet – ausgerechnet diejenige ist, der er die Geschichte mit Teresa erzählt – das halte ich für einen unglaublich starken Moment, den ich vor allem an der Figur Marijke festmache.

      Was die anderen Frauen betrifft:
      Klar, Philippa vereint so einige Klischees in sich, aber ich finde, das wird auch wieder ironisch gebrochen, indem genau darüber ihre Eltern reflektieren und sich auch lustig machen („So sieht das Ergebnis unserer Erziehung aus, eine spießige lesbische Politesse, die uns Verbote erteilt“) – das wandelnde Klischee ist ihnen (und somit dem Autor) also durchaus bewusst.
      Die Schwester Ruth empfinde ich als starke Figur insofern, als sie ein – gültiges – Gegenbild zu Hartmut darstellt: Auch ihre Form von Glück ist berechtigt und nicht weniger wert als seine, und das wird auch Hartmut im Laufe des Lebens bzw. im Laufe des Buches klar; außerdem gefallen mir Ruths und Hartmuts Gespräche über verschiedene mögliche Ausprägungen des Familielebens, über den Vater und die Vorfälle in der Vergangenheit, mit denen beide noch nicht abgeschlossen habe und die beide – jeder auf seine Weise – noch mit sich herumtragen.
      Und auch Maria hat spannende Seiten: Sie wird eben nicht als die liebende Gattin, Mutter und Hausfrau dargestellt, sondern in ihrem Konflikt mit eben diesen Rollen – auf der einen Seite die Kiste mit den DVDs, auf der anderen Seite die Entscheidung, nach zwanzig Jahren Ehe den Schritt in eine Fernbeziehung zu gehen, sind zwei starke und – wie ich finde – ganz und gar nicht bekannte oder klischeevolle Motive, die mir so noch nicht begegnet sind. Ich meine mich zu erinnern, dass du an irgendeiner Stelle geschrieben hast, dass Maria als die typische rassige, etwas dickliche Portugiesin dargestellt wird (oder irre ich mich): Offenbar habe ich diese Beschreibung überlesen, oder zumindest habe ich sie nicht als zentral empfunden – jedenfalls war sie nicht das, was bei mir im Bezug auf Maria hängen blieb.
      Nun gut, dann gibt es noch den Chinesen, den ich aber nicht als eine ernst zu nehmende Nebenfigur sehe, sondern eher als einen lebendigen Running Gag, und als solchen finde ich ihn relativ gelungen.

      Zur Frage nach dem Favoriten: Sagen wir es so: Es würde mich durchaus freuen, wenn Thome gewinnen würde, da mir das Buch sehr gefallen hat. Ich würde es ihm sogar wünschen. Aber von Favorit kann ich eigentlich nicht sprechen, da ich keinen der anderen nominierten Titel gelesen habe und mir somit gar kein Urteil dazu bilden kann. Setz und Krechel finde ich noch interessant, über beide würde ich mich ebenfalls freuen (soweit man sich eben freuen kann, wenn man es nicht selbst gelesen hat und sich nur aufgrund von Lesungen und Besprechungen eine Meinung gebildet hat); die anderen drei Autoren bzw. Bücher reizen mich eher weniger.

      Gefällt mir

      1. „Etwas dicklich“ habe ich bestimmt nie gesagt. 😉
        Abgesehen davon empfinde ich Maria sehr klischeebeladen dargestellt. Intellektuelle aus der kulturellen Metropole Berlin verkümmert im zur Provinz degradierten Bonn so weit, daß sie nur noch Soaps anschauen kann. Sobald die Brut mehr schlecht als recht aufgezogen ist, erinnert sie sich wieder ihrer wahren Wünsche und verwirklicht sich. Also, da fallen mir genug Beispiele aus der Realität, aus Soaps und aus der Literatur ein. 😉

        Ist Philippa spießig? Oder wird den Eltern nicht ihre Spießigkeit bewusst, indem sie erkennen, daß es ihnen nicht so leicht fällt eine lesbische Tochter zu akzeptieren? Vielleicht beides, was man natürlich auch ironisch lesen kann, da stimme ich Dir zu.

        Die kritischen Stimmen zu Thome habe ich noch gar nicht gelesen. Aber unlängst eine gehört in der Radiorunde zur SWR-Bestenliste. Ich glaube, es war Hajo Steinert. Sie haben auch über den neuen Walser, über Kirchhoff und Jenny Erpenbecks Neuerscheinungen sehr kontrovers diskutiert.

        Gefällt mir

      2. Ups, entschuldige bitte, mit „etwas dicklich“ habe ich dir wohl etwas in den Mund gelegt, das gar nicht von dir stammt. Wer weiß, wo ich das aufgeschnappt habe 😉

        Schon richtig, der Werdegang von Maria, wie du ihn beschreibst, ist nichts Neues; und doch scheint mir ihre Bereitschaft, mit fünfzig eine Ehe auf Distanz zu führen, um als Assistentin eines egozentrischen Theaterregisseurs zu schuften, spannend genug für eine weitere literarische Umsetzung.

        Und natürlich: Das Dilemma von Hartmut und Maria ist doch, dass sie sich für so liberal und unvoreingenommen halten und dann feststellen müssen, dass sie mit dem Lesben-Dasein ihrer Tochter nicht klarkommen und in Wirklichkeit völlig eingeschränkte Vorstellungen haben. So wird zum einen das Klischee der Lesbe gebrochen, indem sie von den Eltern als spießige Politesse hingestellt wird; gleichzeitig wird aber auch das Klischee der Eltern gebrochen, die meinen, allen anderen einen Schritt voraus zu sein, tatsächlich aber von gestern sind, was ihnen im Laufe des Romans klar wird („Ist unser Leben die Parodie unserer Träume“)?

        Ich denke, man kann den Roman wunderbar auf einer ironischen Ebene lesen. Muss man aber nicht 😉

        Danke für den Hinweis auf die SWR-Bestenliste!

        Gefällt mir

      3. Liebe Caterina,

        du hast für meinen Empfinden die wichtigsten Punkte in Bezug auf die Frauenfiguren sehr schön zusammengefasst und ich kann mich dem nur anschließen. Vor allem deine Beschreibung von Ruth möchte ich unterschreiben, die ich auch als eine der starken Frauen empfunden habe.

        Lustigerweise habe ich die Geschichte an keiner Stelle als klischeehaft empfunden, da sie quasi ein beinahe exaktes Abbild (zumindest in Teilen) der Geschichte meiner Familie ist und ich bin doch schließlich auch kein Klischee. 😉

        Philippa ist eine schwierige Figur, aber ich konnte mich genauso wie du stellenweise über sie amüsieren (aber nicht bösartig). Vor allem die Szene auf dem Rastplatz mit dem Campingwagen aus Bremen ist mir im Gedächtnis geblieben, das war eine Szene, bei der ich Schmunzeln musste.

        Viele Grüße
        Mara

        Gefällt mir

  2. Liebe Caterina,
    endlich habe ich auch meine Rezension zu „Fliehkräfte“ veröffentlicht und konnte nun mit Freude deine Besprechung lesen. Für mich ist der Roman ein Anwärter auf den Gewinn des Buchpreis und ich drücke ihm fleißig die Daumen.
    Ich freue mich, dass dir die Geschichte über Hartmut Hainbach ähnlich gefallen hat wie mir und finde es interessant, dass du die Frauenfiguren ähnlich betonst wie ich (besonders auch im Hinblick auf atalantes Kommentar, obwohl ich leider nicht weiß, wo ich eure Diskussion nachlesen kann). Ich habe die Frauenfiguren auch als sehr interessant empfunden.

    Viele Grüße
    Mara

    Gefällt mir

    1. Mir haben die gewählten Charaktere und deren Darstellung bei den Figuren Sandrine und Marijke auch gut gefallen, da ging es mir ähnlich wie Catarina. Von dem Rest des weiblichen Personals bin ich nicht ganz so überzeugt. Nachlesen kannst Du unsere Überlegungen dazu in den Kommentaren auf meinem Blog, Mara.

      Gefällt mir

    2. Liebe Mara,
      es freut mich, dass du das Buch so gerne gelesen hast wie ich. In den letzten Tagen sind mehrere kritische Besprechungen – mitunter regelrechte Verrisse – in den Feuilletons erschienen; offenbar scheiden sich die Geister an diesem Werk. Was erstaunlich ist vor allem angesichts des einstimmigen Lobes, das es damals noch für Grenzgang gab. Ich selbst muss zwar jetzt, wo ich beide Romane nochmal kurz nacheinander gelesen habe, auch sagen, dass ich das Debüt für gelungener halte, dennoch ist Fliehkräfte für mich ein beeindruckendes Buch und eine unterhaltsame Lektüre gewesen.

      Liebe Grüße,
      caterina

      PS: Auf die Thematik der Frauenfiguren bin ich in der Antwort auf atalantes Kommentar nochmal näher eingegangen.

      Gefällt mir

  3. Ein tolles Buch! Obwohl nicht wirklich viel passiert, denn es gibt keine Action, die Handlung plätschert ruhig vor sich hin, ist der Leser gefesselt und begibt sich mit dem Protagonisten auf die Reise.

    Gefällt mir

    1. Stimmt schon. Thome erzählt keine Geschichten, in denen die Welt erschüttert wird. Es sind eher die kleinen Ereignisse im Leben eines Menschen, denen er sich widmet. Und diese genügen, um eine durchaus spannende Handlung zu entwerfen, die sich – wie ich finde – durch ihre zeitlichen und räumlichen Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen auszeichnet und alles andere als plätschernd daherkommt. Aber ich verstehe, was du meinst, die Handlung ist zu großen Teilen auch von Reflexionen geprägt, von einer Innenschau des Protagonisten.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s